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Kion kauft den Automatisierungsspezialisten Dematic

Der deutsche Gabelstapler-Hersteller Kion zahlt 2,1 Milliarden Dollar für den Automatisierungs- und Logistikspezialisten Dematic. Der Hersteller gehörte früher zu Mannesmann und später zu Siemens. Verkäufer sind kanadische Finanzfirmen.

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Der deutsche Gabelstapler-Hersteller Kion will den Automatisierungs- und Logistikspezialisten Dematic übernehmen. Nach Abzug bestimmter Verbindlichkeiten sei mit einem Kaufpreis von 2,1 Mrd. Dollar (1,85 Mrd. Euro) bei einem Unternehmenswert von 3,25 Mrd. Dollar zu rechnen, teilte Kion vergangene Woche mit.

Die einst zu Mannesmann und später zu Siemens gehörende deutsche Dematic setzte im abgelaufenen Geschäftsjahr 2015 mit knapp 6.000 Mitarbeiter rund 1,8 Mrd. Dollar um und erzielte ein bereinigtes operatives Ergebnis (EBIT) von 166 Mio. Dollar. Verkäufer seien von AEA Investors und Ontario Teachers' Pension Plan verwaltete Fonds.

Mit einem Brückenkredit über 3 Milliarden Euro

Die Transaktion will Kion zunächst durch einen Brückenkredit über 3 Mrd. Euro finanzieren, der von einer Gruppe von Banken fest zugesagt worden sei. Die Akquisition solle dann dauerhaft durch Eigenkapital, langfristige Kapitalmarktschulden und Bankenkredite refinanziert werden. Die Kapitalerhöhung durch die Ausgabe von bis zu zehn Prozent neuer Kion-Aktien nutze das gesamte gegenwärtig genehmigte Kapital aus und werde von Weichai Power als Ankeraktionär unterstützt. (APA/Reuters/red)

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