Auszeichnungen

Kieler Weltwirtschaftspreis 2019 geht an den Österreicher Ersek

Der Weltwirtschaftliche Preis in der Kategorie Wirtschaft des Kieler Instituts für Weltwirtschaft (IfW) ist heuer an den Österreicher Hikmet Ersek gegangen. Der Sohn einer Österreicherin und eines Türken arbeitet als Vorstandschef des Finanzinstituts Western Union.

Der Weltwirtschaftliche Preis in der Kategorie Wirtschaft des Kieler Instituts für Weltwirtschaft (IfW) ist heuer an den Österreicher Hikmet Ersek gegangen. Der Vorstandschef des Unternehmens Western Union, Sohn einer Österreicherin und eines Türken, nahm die Auszeichnung heute, Sonntag, im Kieler Rathaus entgegen.

In der Kategorie Politik zeichnete das IfW bei der 15. Verleihung den deutschen Bundestagspräsidenten und früheren Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) aus. Den Preis in der Kategorie Wissenschaft erhielt der türkisch-amerikanische Volkswirt Daron Acemoglu vom Massachusetts Institute of Technology (MIT) für seine Armutsforschung.

Alle drei seien sich der enormen Bedeutung verlässlicher und fairer Regeln für unser Gesellschafts- und Wirtschaftssystem bewusst, sagte IfW-Präsident Gabriel Felbermayr.

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Das Institut ehrt mit dem Preis gemeinsam mit der Stadt Kiel und der IHK (Industrie- und Handelskammer) Schleswig-Holstein in den Kategorien Politik, Wirtschaft und Wissenschaft Vordenker einer weltoffenen, marktwirtschaftlichen und sozialen Gesellschaft. Die Preisverleihung findet traditionell während der Kieler Woche statt. (dpa/apa/red)

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