Flugzeugindustrie

"Keine zweite Ryanair" - der Name Lauda bleibt präsent

"Wir sind sehr froh, den Namen unseres Gründers in die Welt zu tragen“: Der irische Billigflieger Ryanair hat die Mehrheitsübernahme der Niki-Nachfolgeairline Laudamotion abgeschlossen, der Name „Lauda“ bleibt.

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Laudamotion gab weiters bekannt, für den Sommer 2019 bestätigte Liefertermine für neun weitere Airbus A320 zu haben. Die Flotte werde dann aus 18 A320 und sechs von Ryanair samt Personal geleaste Boeing 737 bestehen, sagte Laudamotion-Geschäftsführer Andreas Gruber. Die neuen Flugzeuge sollen bereits in der neuen Laudamotion-Lackierung nach Wien überstellt werden.

Auf den Flugzeugen wird in großen, fetten Lettern der Name "Lauda" prangen und das Air-Berlin-Logo am Heck wird durch ein "L" ersetzt. "Wir sind sehr froh, den Namen unseres Gründers in die Welt zu tragen", sagte Gruber. Das Design spiele die rot-weiß-rote Identität wider. "Wir wollen keine zweite Ryanair werden."

Die sich in Kollektivverhandlungen befindliche Laudamotion kündigte an, ab April 2019 die Pilotengehälter weiter anzuheben. Das Fixgehalt der Piloten werde steigen, so Gruber, die variablen Bestandteile des Gehalts hingegen etwas geringer. "Insgesamt gibt es trotzdem eine Erhöhung von 14 Prozent", sagte Gruber. Im Winter werden die Piloten und Flugbegleiter durch einen neuen Flugplan immer fünf Tage arbeiten und drei Tage freihaben, versprach der Geschäftsführer. Neue Piloten will Laudamotion zudem über eine Lizenzverlust-Versicherung an

Lauda nach wie vor Laudamotion-Geschäftsführer

Auf der Pressekonferenz gab es allerdings auch keine näheren Informationen, wie es Niki Lauda nach seiner Lungentransplantation geht. Auf die Journalistenfrage, ob eine Rückkehr Laudas in die operative Führung der Airline absehbar sei, ging Gruber nicht ein. Er verwies darauf, dass Lauda nach wie vor Laudamotion-Geschäftsführer sei.

Über Laudas Minderheitsanteil von 25 Prozent an Laudamotion gebe es derzeit keine Gespräche. O'Leary bestätigte, dass Lauda seine Sperrminorität in drei Jahren an Ryanair abgeben kann, zudem könne auch Ryanair die Option ziehen. "Es gibt eine Put- und eine Call-Option", so O'Leary. "Wir hoffen, er wird weiterhin die restlichen 25 Prozent an Laudamotion halten."  (apa)