Mautsysteme

Kapsch meldet Großauftrag aus Bulgarien

Kapsch ist in Bulgarien mit dem Ausbau des Lkw-Mautsystems beauftragt. Der Auftrag hat ein Volumen von 75 Millionen Euro. Mit den erhofften zusätzlichen Einnahmen will das Land seine Straßen sanieren.

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Kapsch Traffic Solutions hat mit der zuständigen bulgarischen Behörde einen Vertrag über den Ausbau eines elektronischen Mautsystems in Bulgarien unterzeichnet. Der Auftrag hat laut dieser Veröffentlichung der WKÖ ein Volumen von 75 Millionen Euro. Die Vertragszeit beträgt 19 Monate.

Demnach soll die Maut nur für Lastwagen über 3,5 Tonnen eingeführt werden und vor allem über den Transitverkehr Geld verdienen.

Zur Zeit bezahlen Lastwagen für den Transit durch Bulgarien knapp zwölf Euro. Diese Zahl solle sich mit der elektronischen Maut um sechs bis sieben Mal steigern, wie es heißt: Die jetzigen jährlichen Einnahmen aus den Vignetten betragen demnach 179 Millionen Euro. Nach der Einführung der elektronischen Maut werden Einnahmen in Höhe von 500 Millionen Euro erwartet.

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Mit dem Geld will Bulgarien seine Autobahnstrecken, einen Tunnel sowie "endlich die drittklassigen Straßen sanieren", das seien etwa 7.000 Kilometer. Dazu hat das Land mit der Einführung der Maut eine staatliche Agentur neu gegründet.

(red)