Elektroindustrie

Kapitalerhöhung bei AMS: Staatsfonds von Singapur macht mit

Der steirische Sensorhersteller braucht sehr viel Geld, um mit Schulden die Übernahme von Osram stemmen zu können. Wichtige Investoren signalisieren jetzt offenbar ihr Einverständnis zur milliardenschweren Kapitalerhöhung.

Bei der geplanten 1,65 Milliarden Euro schweren Kapitalerhöhung zur Finanzierung der Übernahme von Osram wollen wichtige AMS-Investoren mitziehen, wie das deutsche "Handelsblatt" unter Berufung auf das AMS-Umfeld berichtet. Der Nachrichtenagentur Bloomberg zufolge bekomme das Unternehmen dabei Unterstützung von Temasek, dem Staatsfonds von Singapur.

Laut Industriekreisen solle es zudem unter anderem Hedgefonds geben, die sich weitere Anteile sichern könnten, schrieb die Zeitung weiter. (reuters/apa/red)

Konzernchef Everke: Finalisierung in Kürze

Beim steirischen Sensorhersteller AMS hat Konzernchef Alexander Everke vor wenigen Tagen bekräftigt, dass der Vollzug des Übernahmeangebots für Osram trotz der Coronakrise im zweiten Quartal kommen werde. Auf den Finanzmärkten hatten die Geldgeber die Nachricht positiv aufgenommen. Details dazu: AMS-Chef: Angebot für Osram wird bis Juni vollzogen >>

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Zur Finanzierung des Milliardendeals:
Übernahme von Osram - AMS wartet auf "regulatorische Freigabe" >>

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