Maschinenbau

Kärntner SW Umwelttechnik: Trotz Rückgängen dritter Gewinn in Folge

Der Kärntner Maschinenbauer SW Umwelttechnik hat trotz Rückgängen ein das dritte Jahr in Folge ein positives Ergebnis erwirtschaftet. Treiber waren Aufträge im Bereich Infrastruktur und Wasser.

Die börsennotierte Kärntner SW Umwelttechnik Stoiser & Wolschner AG plant für 2017 trotz eines Gewinnrückgangs eine Dividendenzahlung. Man habe das dritte Jahr in Folge ein positives Ergebnis erwirtschaftet: "Wir werden der Hauptversammlung daher gemeinsam mit dem Aufsichtsrat eine Dividendenausschüttung von 0,10 Euro je Aktie vorschlagen", so Vorstand Klaus Einfalt. Die Auszahlung erfolge das erste Mal seit Beginn der Finanzkrise.

Gute Situation im Geschäftsbereich Infrastruktur und in Osteuropa

Die sehr positive Entwicklung im Geschäftsbereich Infrastruktur habe die weiteren Verzögerungen im Bereich Wasserschutz - bezogen auf den Umsatz - mehr als ausgeglichen. "Die ausgezeichnete konjunkturelle Lage sowohl in Ungarn als auch in Rumänien führte zu einer hohen Investitionsbereitschaft von Gewerbe und Industrie. Dadurch ist es uns gelungen, die weiteren Rückgänge öffentlicher Aufträge mehr als auszugleichen", so Einfalt.

Die gute konjunkturelle Lage und das hohe Potenzial Ungarns und Rumäniens biete für 2018 einen positiven Ausblick, heißt es. Der Vorstand erwarte für heuer ein anhaltend hohes Bauvolumen im Hochbau, getrieben durch eine hohe Investitionsneigung von Gewerbe und Industrie in Ungarn und Rumänien.

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"Wir rechnen im Geschäftsbereich Infrastruktur aufgrund der erfreulichen konjunkturellen Lage, der niedrigeren Körperschaftssteuer sowie der hohen Direktinvestitionen in Rumänien auch für 2018 mit einer positiven Entwicklung", so Einfalt. Der maßgeblich von öffentlichen Aufträgen und dem Abruf von EU-Förderungen abhängige Geschäftsbereich Wasserschutz, sollte sich heuer etwas erholen - vor allem in Ungarn. In Österreich sei mit keiner bedeutenden Veränderung des Marktumfeldes zu rechnen.

Die Ergebnisse im Detail

Im Durchschnitt waren 439 Mitarbeiter Beschäftigt, im Jahr zuvor waren es 429.

Das Jahresergebnis ging 2017 auf 1,1, Mio. Euro zurück, nach 1,4 Mio. Euro im Jahr davor, teilte das Unternehmen mit. Das Vorsteuerergebnis fiel von 2,1 auf 1,2 Mio. Euro. Operativ sank das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) um 10 Prozent auf 3,7 Mio. Euro. Das EBITDA (Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen) sank von 7,7 auf 7,1 Mio. Euro. Währungsdifferenzen hätten sich 2017 mit minus 0,5 Mio. Euro (Vorjahr: minus 0,01 Mio. Euro) auf Finanzergebnis ausgewirkt, das mit minus 2,4 (minus 2,1) Mio. Euro ausgewiesen wird. Der Umsatz stieg um 1 Prozent auf 61,3 Mio. Euro. (apa/red)

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