Personalia

Johannes Teyssen bleibt Konzernchef von Eon und Innogy

Johannes Teyssen leitet den deutschen Energieriesen Eon, der gerade die Ökostromfirma Innogy übernimmt. Nach dieser Übernahme werde Teyssen im Amt bleiben, heißt es aus dem Aufsichtsrat.

Eon-Chef Johannes Teyssen wird auch nach der geplanten Übernahme von Innogy durch Eon den neuen Konzern leiten. Das sagte der Aufsichtsratsvorsitzende Karl-Ludwig Kley dem "Handelsblatt". Ihm stehe eine Menge Arbeit bevor: "Es reicht ja nicht, einen Deal zu machen. Viel wichtiger ist es, dass man ihn auch zum Erfolg führt", zitiert die Zeitung Kley.

Die beiden deutschen Energiekonzerne Eon und RWE hatten im vergangenen März eine weitreichende Neuaufteilung ihrer Geschäftsfelder vereinbart. Eon will dazu in einem ersten Schritt Innogy komplett übernehmen und im Gegenzug den Konkurrenten RWE am eigenen Unternehmen mit knapp 17 Prozent beteiligen.

Das fusionierte Unternehmen soll den Namen Eon behalten. Der Kauf von Innogy soll nach früheren Angaben nicht vor Mitte kommenden Jahres abgeschlossen sein. Bis dahin bleiben Eon und Innogy selbstständige Unternehmen.

White Paper zum Thema

Zu dieser Fusion:
Innogy wird zerschlagen - Anteile an Kelag landen wohl bei RWE >>
Innogy gliedert Elektromobilität in eine eigene Gesellschaft aus >> 
Zerschlagung von Innogy bringt Städten viele Schwierigkeiten >>

Teyssen ist seit 2004 im Eon-Vorstand und steht diesem seit 2010 vor. Bereits Anfang des Jahres war sein ursprünglich Ende 2018 auslaufender Vertrag bis Ende 2021 verlängert worden. "Ich kenne Johannes Teyssen gut genug, und er wird bis zu seinem letzten Arbeitstag intensiv und hart arbeiten", sagte Kley dem "Handelsblatt". An dem Zeitplan, nach dem dieser Tag Ende 2021 sei, gebe es nichts zu ändern. (dpa/apa/red)

Verwandte tecfindr-Einträge