Schiffbau

Italien prüft Fusion zweier Schwergewichte im Schiffbau

Die italienische Regierung denkt an eine mögliche Fusion von zwei nationalen Unternehmensschwergewichten. Es geht um die in Triest beheimatete Schiffswerft Fincantieri und den Rüstungskonzern Leonardo Finmeccanica.

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Die italienische Regierung denkt an eine mögliche Fusion von zwei nationalen Unternehmensschwergewichten. Es geht um die in Triest beheimatete Schiffswerft Fincantieri und den Rüstungskonzern Leonardo Finmeccanica. An beiden börsennotierten Gesellschaften ist der italienische Staat beteiligt.

Dank der Fusion würde ein Konzern entstehen, der vor allem im Rüstungsbereich mit globalen Giganten konkurrieren könnte, berichtete die italienische Tageszeitung La Stampa (Mittwochsausgabe). Fincantieri und Leonardo beteiligen sich bereits am Joint Venture "Orizzonte Sistemi Navali", das Militärschiffe produziert.

Der neue Unternehmensriese könnte unter Führung des Fincantieri-CEO, Giuseppe Bono, gestellt werden, während mit dem Ausstieg des Leonardo-Chef Alessandro Profumo gerechnet wird. Die Regierung sei mit den Resultaten, die Leonardo unter Profumos Leitung vorgelegt habe, unzufrieden, berichtete das Blatt. Leonardos Jahresumsatz liegt bei 11,52 Milliarden Euro, jener von Fincantieri bei 5 Mrd. Euro. (apa/red)