Coronavirus

Italien - auch für deutsche Wirtschaft enorm wichtig

Italien ist Deutschlands fünftwichtigster Handelspartner. Rund 2.000 Unternehmen mit deutscher Beteiligung sind in Italien aktiv - von der Allianz bis Siemens.

Italien leidet von allen europäischen Ländern am stärksten unter der Coronavirus-Epidemie. Die Folgen dürfte auch Deutschland spüren, das seinerseits wiederum der größte Handelspartner Österreichs ist. Nachfolgend eine Übersicht, wie wichtig Italien für die deutsche Wirtschaft ist:

HANDELSPARTNER

Italien ist der fünftwichtigste deutsche Handelspartner nach China, den Niederlanden, den USA und Frankreich. Die deutschen Exporte dorthin summierten sich im vergangenen Jahr auf 68 Mrd. Euro, die Importe von dort auf gut 57 Mrd. Euro. Beide Länder handeln vor allem mit Fahrzeugen, chemischen Erzeugnissen, Maschinen und Nahrungsmitteln.

UNTERNEHMEN

Etwa 2.000 Unternehmen mit deutscher Beteiligung sind in Italien aktiv - von der Allianz bis zu Siemens. Diese beschäftigen mehr als 190.000 Mitarbeiter und erreichen einen Jahresumsatz von 108 Mrd. Euro.

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INVESTITIONEN

Deutsche Unternehmen haben in den vergangenen Jahren einen enormen Kapitalstock in Italien aufgebaut. Ihre Direktinvestitionen belaufen sich auf mehr als 41 Mrd. Euro. Ein Großteil davon entfällt hierbei auf Norditalien, insbesondere die Lombardei.

TOURISMUS

Deutsche reisen nicht nur gerne nach Italien, sondern auch umgekehrt. In den vergangenen Jahren wurden jährlich um die vier Millionen Übernachtungen italienischer Touristen in Deutschland gemeldet. Damit gehört Italien zu den Top-10-Herkunftsländern ausländischer Touristen in Deutschland. (reuters/apa/red)

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