iPhone-Fertiger Foxconn plant massive Sparmaßnahmen

Das Geschäft mit Smartphones und vor allem mit Apples iPhone läuft offenbar viel schlechter: Auftragsfertiger Foxconn plant laut Berichten drastische Spaßmaßnahmen für kommendes Jahr.

Der südkoreanische Hersteller fertigt in seinen berüchtigten chinesischen Werken im Auftrag von fast allen Smartphone-Herstellern.

Der vor allem als iPhone-Hersteller bekannte Auftragsfertiger Foxconn plant laut einem Medienbericht drastische Spaßmaßnahmen für kommendes Jahr. Die Kosten sollen um 20 Milliarden Yuan (2,5 Mrd. Euro) gesenkt werden, schrieb der Finanzdienst Bloomberg unter Berufung auf ein internes Rundschreiben.

Allein der auf iPhone-Fertigung spezialisierte Bereich solle sechs Milliarden Yuan einsparen. Rund jeder zehnte Mitarbeiter aus nicht-technischen Bereichen solle gehen.

Die Foxconn-Ankündigung folgt auf Berichte, dass Apple die Bestellungen seiner neuen iPhone-Modelle bei den Zulieferern gesenkt habe.

White Paper zum Thema

In den zumeist chinesischen Fabriken von Foxconn werden auch Geräte für diverse andere Elektronik- und PC-Firmen produziert. Allerdings ist der Smartphone-Markt insgesamt im Abschwung - und anderes Geschäft wie etwa die Fertigung der gut laufenden Playstation-Spielekonsole von Sony kann das nicht ausgleichen. (dpa/apa/red)

Auch der steirische Sensorhersteller AMS AG beliefert Apple und ist von der Entwicklung betroffen. Mehr zu AMS:

Direkte Auswirkung auf steirische AMS: Apple kürzt Produktion neuer iPhones >>

Gewinnwarnung bei AMS: Befürchtungen eingetroffen >>

AMS will Kameras für Android zusammen mit Qualcomm entwickeln >>

Aktuell zu Apple:

Apple-Chef: Beim Datenschutz funktioniert der freie Markt nicht