Stahlindustrie

Investor Martin Haefner übernimmt fast die Hälfte an Schmolz+Bickenbach

Investor Martin Haefner hat noch einmal Geld in die Hand genommen und seine Anteile am angeschlagenen Stahlhersteller Schmolz+Bickenbach auf knapp 50 Prozent erhöht.

Stahlindustrie Schmolz+Bickenbach Schweiz Beteiligungen

Martin Haefner hat noch einmal Geld in die Hand genommen und schafft klare Verhältnisse in der Besitzstruktur des angeschlagenen Schweizer Stahlherstellers Schmolz+Bickenbach (S+B). Die von Haefner kontrollierte Bigpoint Holding hat alle S+B-Aktien von der Schmolz+Bickenbach Beteiligungs GmbH übernommen, in der die Nachkommen der Gründerfamilien ihre Anteile gebündelt hatten. Das teilten sowohl der Konzern als auch Bigpoint mit.

Zudem wird mit dem per 3. Jänner vollzogenen Schritt die Rekapitalisierung von S+B gesichert, wie es weiter heißt. Nach der Transaktion hat die Beteiligungs GmbH ihre Beschwerde beim Bundesverwaltungsgericht gegen die Gewährung einer Ausnahmebewilligung durch die Schweizer Finma zurückgezogen.

Haefner hält jetzt 49,6 Prozent am Schweizer Stahlkonzern

Die Nachkommen der Gründerfamilie hatten vor der Kapitalerhöhung einen Anteil von 10,09 Prozent an S+B gehalten. Der Kaufpreis betrug 0,45 Franken (0,42 Euro) pro Aktie, wie Bigpoint weiter schreibt. Der gestrige S+B-Schlusskurs betrug 0,267 Franken. Rein rechnerisch betrug der Kaufpreis damit gut 46 Mio. Franken.

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Mit dem jetzigen Kauf und nach Vollzug der Kapitalerhöhung wird Martin Haefner 49,6 Prozent an dem Konzern halten, verglichen mit 44,9 Prozent ohne den Kauf der Anteile der Gründerfamilie. (awp/sda/apa/red)