Förderungen

Investitionsprämie mit einem Budget von einer Milliarde Euro gestartet

Heimische Unternehmen können ab sofort die Investitionsprämie beantragen. Zunächst steht ein Budget von einer Milliarde Euro zur Verfügung - eine Aufstockung sei möglich, so Ministerin Schramböck.

Ab dieser Woche kann die Investitionsprämie bei der Förderbank Austria Wirtschaftsservice Gesellschaft (AWS) beantragt werden. Wie berichtet werden Investitionen ab 5.000 Euro bis maximal 50 Mio. Euro mit einer Prämie von 7 Prozent gefördert. Eine Milliarde Euro steht dafür an Budget zunächst zur Verfügung, laut Wirtschaftsministerium kann die Summe aber nach Bedarf aufgestockt werden.

Wenn die Investition im Zusammenhang mit Digitalisierung, Ökologisierung, Gesundheit und Life Science steht, steigt die Prämie auf 14 Prozent. Ausgeschlossen von der Förderung sind dagegen klimaschädliche Investitionen, oder Investitionen in unbebaute Grundstücke, in Finanzanlagen, Übernahmen oder in aktivierte Eigenleistungen.

Die Prämie kann vom 1. September 2020 bis zum 28. Februar 2021 beantragt werden und ist für Investitionen, die ab 1. August 2020 getätigt werden, rückwirkend beantragbar, so das Ministerium. "Die Investitionsprämie wirkt unmittelbar für das Unternehmen, erzeugt Nachfrage am angespannten Markt und schafft heimische Arbeitsplätze", so Wirtschaftsministerin Margarethe Schramböck (ÖVP) laut Aussendung.

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Auch der Klima- und Energiesprecher der Grünen, Lukas Hammer, zeigte sich erfreut. "Durch den Start der Investitionsprämie übernimmt der Bund bis zu 44 Prozent der Kosten für sämtliche Klimaschutzmaßnahmen", so Hammer. "Jedes Unternehmen, das sich beispielsweise schon einmal überlegt hat, eine Photovoltaikanlage auf sein Dach setzen zu lassen oder sein Gebäude zu sanieren, soll das jetzt tun." Positiv bewertet er auch, dass klimaschädliche Investitionen explizit von der Prämie ausgenommen sind. (apa/red)