Papierindustrie

Internethandel beschert der Wellpappe-Industrie deutliches Plus

Der Handel über das Internet wird zum starken Wachstumstreiber heimischer Wellpappe-Hersteller, so der Branchenverband Forum Wellpappe Austria. Dabei sind sowohl die Exporte als auch die Importraten hoch.

Der Handel über das Internet erhöht den Verbrauch von Papier enorm - vor allem bei Wellpappe. 3,8 Prozent Umsatzplus verzeichnete die Branche 2017, gut eine Milliarde Quadratmeter des Verpackungsmaterials wurden verkauft, und der Online-Handel war einer der Wachstumstreiber, so das Forum Wellpappe Austria. Sieben bis zehn Prozent der Produktion gehen in den Versand elektronischer Bestellungen.

Umsatz wächst um vier Prozent

Sieben Unternehmen mit zusammen etwa 2.000 Mitarbeitern steigerten ihren Umsatz auf 519,9 Millionen Euro (2016: 500,9 Mio. Euro), heuer soll es noch einmal drei Prozent Wachstum geben, teilte Max Hölbl, Sprecher des Forum Wellpappe, mit.

Rohstoff wird knapp

Allerdings leide die Branche unter einer Knappheit an Rohpapier, die die Preise um bis zu 24 Prozent steigen ließ.

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40 Prozent der Produktion (193.000 von 478.000 Tonnen) gehen ins Ausland. Im Gegenzug werden 153.000 Tonnen Wellpappe importiert, wobei die Importmenge mit 15 Prozent deutlich stärker zugelegt hat als die heimische Produktionsmenge (plus 3,2 Prozent).

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