Stahlindustrie

Insider: Aggressive Finanzfirma will bei ThyssenKrupp an Bord

Der als aktivistisch bekannte Finanzinvestor Elliott steht offenbar vor einem Einstieg bei ThyssenKrupp. Die Finanzfirma will Insidern zufolge die Ablöse des Konzernchefs Heinrich Hiesinger.

Der aktivistische Finanzinvestor Elliott steht einem Insider zufolge vor einem Einstieg bei ThyssenKrupp. Dies sagte eine mit der Angelegenheit vertraute Person. Zuvor hatte die Nachrichtenagentur Bloomberg darüber berichtet. Sprecher von ThyssenKrupp und von der Finanzfirma wollen zu der Meldung nichts sagen.

Der Hedgefonds wird vom Investor Paul Singer geführt. Im Einklang mit der üblichen Strategie der Finanzfirma könnte bereits in den nächsten Tagen oder Wochen die Schwelle von drei Prozent oder fünf Prozent überschritten werden, ab der Investoren ihre Beteiligung offenlegen müssen, meldete Bloomberg weiter.

Lesen Sie dazu auch unseren aktualisierten Hintergrundbericht:
Darum könnte die aggressive Finanzfirma Elliott für Thyssenkrupp unangenehm werden >>

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Finanzmärkte applaudieren

Demnach würde Elliott auch gerne Konzernchef Heinrich Hiesinger ersetzen. An der Börse kommt diese Meldung äußerst gut an. Die Aktie von Thyssenkrupp verteuert sich schlagartig um acht  Prozent.

Bei der Voestalpine kauft sich Blackrock ein

Erst vor wenigen Tagen ist auch bei der Voestalpine die berüchtigte Finanzfirma Blackrock eingestiegen. Der weltgrößte Vermögensverwalter hat vier Prozent am Linzer Industriekonzern gekauft. Damit kommt bei den Oberösterreichern ein mächtiger neuer Anteilseigner an Bord. Mehr dazu: Finanzfirma Blackrock steigt bei Voestalpine ein >>

(reuters/apa/red)


 

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