Konjunktur

Inflation: Erzeugerpreise in der Industrie im August um 0,3 Prozent

Die Anzeichen für eine sich normalisierende Teuerungsrate mehren sich: Im August sind die Erzeugerpreise in der Industrie gegenüber dem Vormonat sowohl in der Eurozone als auch in der EU-28 um 0,3 Prozent gestiegen, gab Eurostat am Dienstag bekannt.

Industrie-Erzeugerpreise: Die größten Anstiege wurden in Lettland (+2,1%), Rumänien (+1,0%), Dänemark (+0,8%), Belgien und Ungarn (je +0,6%) verzeichnet. In Österreich gab es einen Anstieg um 0,4 Prozent.

Im letzten Sommermonat sind die Erzeugerpreise in der Industrie gegenüber dem Juli sowohl in der Eurozone als auch in der EU-28 um 0,3 Prozent gestiegen. Im Juli waren die Preise im Euroraum um 0,7 Prozent und in der EU-28 um 0,5 Prozent gestiegen. Im Jahresvergleich stiegen die Industrie-Erzeugerpreise im August in der EU-28 um 4,7 Prozent, im Euroraum um 4,2 Prozent. Die Erzeugerpreise in der Industrie stiegen laut Eurostat in allen Mitgliedstaaten, für die Daten verfügbar sind. Die größten Anstiege wurden in Lettland (+2,1%), Rumänien (+1,0%), Dänemark (+0,8%), Belgien und Ungarn (je +0,6%) verzeichnet. In Österreich gab es einen Anstieg um 0,4 Prozent.

Gegenüber dem gleichen Monat im Vorjahr wurden im August 2018 die größten Anstiege der Erzeugerpreise in der Industrie in Dänemark (+10,3%), Belgien (+9,5%), Estland (+9,2%) und Ungarn (+8,4%) verzeichnet. In Österreich wurde ein Anstieg von 4,4 Prozent registriert. Den einzigen Rückgang gab es in Irland (-2,8%).

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