Halbleiterindustrie

Infineon spürt konjunkturellen Gegenwind

Schwache Autokonjunktur und rückläufige Nachfrage nach Smartphones: Für Chiphersteller wie Infineon verschärft sich der konkjunkturelle Gegenwind. Der Umsatz des Unternehmens für 2018/2019 wird wohl am unteren Ende der prognostizierten Spanne zu liegen kommen.

Infineon CEO Reinhard Ploss und Infineon Österreich Vorstandschefin Sabine Herlitschka: "Wir haben die Herausforderungen eines schwieriger werdenden Umfelds bisher gut gemeistert",

Eine positive Überraschung im ersten Quartal aber gedämpfte Erwartungen für das Gesamtjahr, das ist das Fazit der Zahlen, die der Halbleiterhersteller Infineon heute präsentierte. Das Segmentergebnis belief sich auf 359 Mio. Euro, das sind 27 Prozent mehr als vor Jahresfrist, aber zehn Prozent weniger als im Vorquartal. "Wir haben die Herausforderungen eines schwieriger werdenden Umfelds bisher gut gemeistert", sagte Vorstandschef Reinhard Ploss. Für das Geschäftsjahr 2018/2019, das am 30. September endet, dämpfte er die Erwartungen: Der Umsatz soll jetzt am unteren Ende der prognostizierten Spanne liegen und damit bei neun Prozent. Zuletzt waren elf Prozent Plus angekündigt. Die operative Marge soll 17,5 statt 18 Prozent betragen. In Österreich hat Infineon derzeit rund 4.200 Mitarbeiter an fünf Standorten. Im Geschäftsjahr 2018 erzielte das Unternehmen einen Umsatz von 2,9 Mrd. Euro.

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