Halbleiter

Infineon Austria nimmt neues Forschungsgebäude in Linz in Betrieb

In Linz hat der Halbleiterhersteller Infineon in direkter Nachbarschaft zur JKU und dem Science Park ein neues Forschungsgebäude offiziell eröffnet. Künftig sollen hier bis zu 400 Menschen an "Schlüsseltechnologien für Mobilfunk und autonomes Fahren" arbeiten, so Konzernchefin Sabine Herlitschka.

Offiziell, wenn auch Corona-bedingt nur virtuell, ist in Linz-Urfahr das neue Forschungsgebäude von Infineon Austria eröffnet worden. 30 Mio. Euro wurden investiert. In dem Gebäude in unmittelbarer Nähe zur Johannes Kepler Universität und dem Science Park gibt es Platz für 400 Arbeitsplätze, derzeit sind 180 Mitarbeiter beschäftigt, geht aus den Presseunterlagen hervor.

Kapazitäten für bis zu 400 Arbeitsplätze

Bisher war das Team in Linz auf drei Gebäude verteilt. Bereits im Mai 2020 übersiedelten die Fachkräfte in das neue Gebäude. Vorstandsvorsitzende Sabine Herlitschka hob den Standort Linz als einen "der forschungsstärksten Industrieunternehmen Österreichs" hervor. "Hier wird an Schlüsseltechnologien für Mobilfunkanwendungen und Fahrassistenzsysteme für das autonome Fahren gearbeitet. Mit derzeit über 250 Millionen verkauften 77 GHz-Radarchips ist Infineon in diesem Bereich Technologie- und Weltmarktführer".

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Die Infineon Technologies Austria AG ist eine Tochter der Infineon Technologies AG. Mit gut 4.500 Beschäftigten, davon 1.960 in Forschung und Entwicklung, erzielte der Halbleiterproduzent mit Zentrale in Villach und Niederlassungen in Linz, Graz, Klagenfurt und Wien im Geschäftsjahr 2020 einen Umsatz von 3,1 Mrd. Euro. Der Forschungsaufwand betrug laut Unternehmen 498 Mio. Euro. (apa/red)

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