Halbleiter

Infineon: Am Standort Villach bleiben 1000 in Kurzarbeit

Infineon verlängert die Kurzarbeit in der Produktion für rund 1.000 der bisher 1.500 reduziert Beschäftigten am Standort Villach. Sie arbeiten und verdienen bis Ende September weniger. Für andere endet die Kurzarbeit Ende Juni.

Der Halbleiterproduzent Infineon verlängert am Standort Villach die Kurzarbeit in der Produktion. Betroffen seien Mitarbeiter inklusive Leiharbeitnehmer, bestätigte das Unternehmen einen Bericht der "Kleinen Zeitung" gegenüber der APA. Laut Infineon handelt es sich um 1.000 Arbeitnehmer, also zwei Drittel der Kurzarbeiter.

Aufgrund der Corona-Pandemie wurde am Villacher Standort des Industriebetriebes seit Mai bei rund 1.500 Mitarbeitern die Arbeitszeit auf 80 bzw. 85. Prozent reduziert. Für etwa 1.000 Beschäftigte wird das auch über den 30. Juni hinaus beibehalten.

Arbeitszeit auf 80 Prozent reduziert

Laut einer Unternehmenssprecherin erhalten sie bei einer Beschäftigung im Ausmaß von rund 80 Prozent ein Nettomonatsentgelt in der Höhe von 90 Prozent ihres Nettoeinkommens. Da sich eine rasche Erholung auf den Zielmärkten nicht abzeichne, habe man sich aufgrund der verminderten Auslastung der Produktion entschlossen, die Kurzarbeit bis September für einen Teil der Belegschaft zu verlängern.

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In Villach beschäftigt Infineon rund 3.800 Mitarbeiter. In ganz Österreich arbeiteten bei Infineon Austria zum Ende des Geschäftsjahrs 2019 rund 4.600 Menschen mit Standorten in Graz, Linz, Klagenfurt und Wien. (apa/red)

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