Chemische Industrie

Industriespionage: Ermittlung gegen BASF-Mitarbeiter in Taiwan

Behörden in Taiwan ermitteln unter dem Verdacht der Verletzung geistigen Eigentums gegen einen aktiven und mehrere ehemalige Mitarbeiter des Chemieriesen BASF.

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Behörden in Taiwan ermitteln unter dem Verdacht der Verletzung geistigen Eigentums gegen einen Mitarbeiter des Chemieriesen BASF. Auch gegen mehrere ehemalige Beschäftigte bestehe ein entsprechender Verdacht, sagte ein Sprecher des Unternehmens weiter. Zur Höhe des möglichen Schadens wollte er sich nicht äußern.

Der Chemiekonzern aus Ludwigshafen unterstützte die Untersuchungen, teilte BASF zudem mit. Der Mitarbeiter sei freigestellt worden. BASF setze auf den Schutz geistigen Eigentums und sichere auch sein Wissen für die Errichtung von Produktionsanlagen.

Vorwürfe der Industriespionage gegen China sind üblich geworden

BASF-Konkurrent Lanxess war vor Monaten von einem Fall der Industriespionage betroffen, die Spuren führten damals nach China. Ausländische Unternehmen werfen der Volksrepublik immer wieder Ideenklau und Industriespionage vor. (reuters/apa/red)

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