Industriekonjunktur

Industrie der Eurozone spürt zum Jahresauftakt kräftigen Rückenwind

Die Stimmung in den Industriebetrieben der Eurozone hat sich offenbar zum Jahresbeginn stark aufgehellt. Der Einkaufsmanagerindex der Marktforschungsfirma Markit kletterte auf den höchsten Stand seit mehr als fünfeinhalb Jahren - und das trotz Brexit und der politischen Unsicherheiten auf der Weltbühne.

Die Industrie in der Eurozone spürt zum Jahresauftakt kräftig Rückenwind. Der Einkaufsmanagerindex für die Sparte stieg im Jänner um 0,3 auf 55,2 Punkte, wie aus einer Umfrage des Markit-Instituts unter etwa 3.000 Betrieben hervorgeht.

Das Barometer kletterte damit auf den höchsten Wert seit 69 Monaten und übertraf damit auch die erste Schätzung um 0,1 Punkte. Seit Juli 2013 hält sich der Index nun ununterbrochen über der Wachstumsschwelle von 50 Punkten.

Großer Optimismus

Die Unternehmen seien derzeit ausgesprochen zuversichtlich, betonte IHS-Markit-Chefvolkswirt Chris Williamson: "Und das trotz der zunehmenden politischen Unsicherheit durch den Brexit und die anstehenden Wahlen in den Niederlanden, Frankreich und Deutschland."

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In Deutschland legte das Markit-Barometer für die Industrie im Jänner um 0,8 Punkte auf ein Dreijahreshoch von 56,4 Zählern zu. Mit der Beschäftigung ging es ebenfalls kräftig aufwärts. Unterm Strich schufen die Industrieunternehmen so viele Stellen wie zuletzt im August 2011. (APA/Reuters/red)

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