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In welcher Phase der Disruption befindet sich Ihre Branche?

Ihnen kann das nicht passieren? Irrtum. Digitale Disruption durchdringt heute beinahe jede Branche – es kommt nur darauf an, zu erkennen, mit welcher Disruptionsphase das eigene Unternehmen konfrontiert ist. Auch das wird Thema einer Podiumsdiskussion am 27. September in Wien.

Am Podium des TechSalons: Werner H. Bittner, Geschäftsführung der Umdasch Group Ventures GmbH, Dr. Dieter Siegel, Vorstandsvorsitzender Rosenbauer International AG, Andreas Dangl, Business Unit Executive Cloud Services, Fabasoft, Peter Gönitzer, Geschäftsführer Wien Energie GmbH und Florian Zangerl, Herausgeber des Österreichischen Industriemagazins

 

Der US-amerikanische Autor und Disruptionsforscher Clayton Christensen ist ziemlich schonungslos in seiner Analyse: gerade das, was etablierte Unternehmen für gewöhnlich so erfolgreich macht, ist auch der Grund, warum sie disruptiver Konkurrenz hilflos ausgeliefert sind. “Der Grund für das Scheitern großer Unternehmen ist gutes Management. Manager haben ihren Job gemacht. Entscheidungs- und Ressourcenallokationsprozesse, die für den Erfolg etablierter Unternehmen entscheidend sind, sind auch jene Prozesse, die den Erfolg disruptiver Technologien hemmen: Kunden zuhören, Aktivitäten der Konkurrenz beobachten und Ressourcen in den Ausbau der bestehenden Produkte investieren, um höheren Profit zu erlangen“, so Christensen.

Tatsächlich sind die meisten etablierten Unternehmen mit disruptiven Phänomenen konfrontiert – sie müssen es nur rechtzeitig merken. Disruption nämlich tritt nicht willkürlich auf, sie folgt festen Mustern. Das Beratungsunternehmen Accenture hat kürzlich für typische Phasen der Disruption festgemacht:

Standhaftigkeit: Die Disruption ist zwar spürbar, aber noch lange nicht Existenz gefährdend. Etablierte Player profitieren gegenüber Herausforderern von einer soliden Performance. Besonders Autohändler oder Zulieferer sowie Chemieunternehmen befinden sich derzeit in einer solchen Phase.

Anfälligkeit: Das Ausmaß der Disruption ist moderat, doch die Produktivität spielt eine künftig große Rolle, um damit umgehen zu können – wie auch Arbeitskosten. Besonders Versicherungen oder der Lebensmitteleinzelhandel sind derzeit davon betroffen.

Volatilität: Plötzlich ist die da, die Disruption, was bisher Erfolgsrezept war, ist nun ökonomischer Schirlingsbecher. Jedes vierte Unternehmen, so hat Accenture herausgefunden, befindet sich derzeit in dieser Phase – wie etwa Banken, Werbeunternehmen oder Transportdienstleister.

Zukunftsfähigkeit: Disruption ist in dieser Phase an der Tagesordnung, dauernd kommen neue Herausforderer dazu. Ein Drittel der Unternehmen befindet sich in diesem Umfeld, dazu gehören insbesondere Telekom-Anbieter, Medienunternehmen und Automobilhersteller.

In welcher Phase befindet sich Ihre Branche? Diskutieren Sie mit uns darüber beim TechSalon von Fabasoft am 27. September in Wien. Es diskutieren am Podium: Werner H. Bittner, Mitglied der Geschäftsführung von Umdasch, Dieter Siegel, Vorstandsvorsitzender Rosenbauer, und Andreas Dangl, Business Unit Executive Cloud Services, Fabasoft. Moderiert wird die Debatte von Hans-Florian Zangerl, Herausgeber des Österreichischen Industriemagazins.

Außerdem bietet die Diskussionsrunde die Gelegenheit eigene Fragen zu stellen. Mehr Infos zur Veranstaltung finden Sie hier.

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