Forschung

In Seibersdorf eröffnet fünftes Forschungszentrum Niederösterreichs

Mit einem Jahr Bauzeit und Investitionen von 17 Millionen Euro ist im Bezirk Baden ein neues Technologie- und Forschungszentrum eröffnet worden. Hauptmieter ist die zu AIT gehörende Seibersdorf Labor GmbH.

 Nach einem Jahr Bauzeit ist in Seibersdorf im Bezirk Baden das fünfte Technologie- und Forschungszentrum (TFZ) in Niederösterreich eröffnet worden. Rund 17 Mio. Euro wurden laut der Wirtschaftsagentur Ecoplus ecoplus in das Mehrmieterobjekt investiert. Es befindet sich auf dem Areal des Austrian Institute of Technology (AIT). Hauptmieter ist die AIT-Tochter Seibersdorf Labor GmbH.

"Leuchtturmprojekt" für Kooperationen zwischen Wissenschaft und Wirtschaft

Von den 6.460 Quadratmetern an Büro- und Laborflächen sind den Angaben zufolge aktuell noch 1.470 Quadratmeter frei. Das Grundstück ist 9.400 Quadratmeter groß. Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) erklärte, das neue Forschungs- und Technologiezentrum sei ein "Leuchtturmprojekt" für gute Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft, Technologie und Wirtschaft. "Das ist der beste Boden für neue, zukunftsträchtige Arbeitsplätze", so Mikl-Leitner.

"Durch das neue TFZ Seibersdorf wird ein wichtiger Impuls für die heimische Wirtschaft und Industrie gesetzt", betonte Hannes Androsch, Präsident des AIT-Aufsichtsrats. Das TFZ ermögliche der Seibersdorf Labor GmbH weiteres Wachstum, sagte Geschäftsführerin Martina Schwaiger: "Wir investieren selbst hier rund vier Mio. Euro u.a. in Anlagen, Laborgeräte, Büroeinrichtungen und siedeln mit rund 70 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in das TFZ."

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Sechstes Forschungszentrum in Planung

In Seibersdorf befindet sich nun das fünfte Technologie- und Forschungszentrum in Niederösterreich, das sechste soll mit dem IST Austria Park in Klosterneuburg entstehen. Der Baustart ist für das erste Quartal 2018, die Fertigstellung für Mitte 2019 geplant.

Insgesamt hat das Land Niederösterreich laut Ecoplus seit 2000 über 100 Mio. Euro in die Technologie- und Forschungszentren investiert. Diese bieten an den Standorten Krems, Tulln, Wiener Neustadt und Wieselburg rund 900 Arbeitsplätze. (apa/red)

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