Energiewende

IG Windkraft: Regierung soll Technologiesprung der Windkraft nutzen

Derzeit macht Strom aus Windkraft rein rechnerisch rund elf Prozent des Stromverbrauchs in Österreich aus. Bis 2030 könnte dieser Anteil auf ein gutes Viertel des gesamten Stromverbrauchs steigen, so die IG Windkraft - wenn die Regierung die Potenziale ausnutze.

Bis 2030 könnte die Windkraft, laut Befürwortern dieser erneuerbaren Energie, 26 Prozent des heimischen Stromverbrauchs decken. "Mit 2.100 Windrädern, einer Gesamtleistung von 7.500 MW und einer jährlichen Strommenge von rund 22,5 Milliarden Kilowattstunden ist der Windkraftpotential bis 2030 sehr groß", so Stefan Moidl, Geschäftsführer der IG Windkraft.

Moidl fordert von der Regierung die "Ausschöpfung der Potenziale". Demnach habe es in den vergangenen Jahren einen Technologiesprung bei den Windkraftanlagen gegeben, der eine Verdoppelung der möglichen Erträge pro Standort ermögliche. "Und dies innerhalb einer Entwicklungsspanne von nur wenigen Jahren", so Hans Winkelmeier, Geschäftsführer des Vereins Energiewerkstatt.

Derzeit würden in Österreich 1.260 Windräder mit einer Leistung von 2.844 MW rund 7 Milliarden Kilowattstunden Strom pro Jahr erzeugen, was rund 11 Prozent des Stromverbrauchs entspreche. (apa/red)

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