Robotik

IFR: Roboterdichte in Österreich über dem Schnitt - mit Luft nach oben

Der weltweite Absatz von Industrierobotern ist rasant auf zuletzt 381.000 Einheiten pro Jahr gestiegen. Laut Zahlen des Robotikverbands IFR steht die Industrie in Österreich bei der Roboterdichte überdurchschnittlich gut da - verzeichnete aber zuletzt einen leichten Rückgang.

Der weltweite Absatz von Industrierobotern hat sich von 2013 bis 2017 verdoppelt. Im Vorjahr wurden 381.000 Einheiten ausgeliefert. Im Vergleich zu 2016 bedeutet dies ein Plus von 30 Prozent. 2017 stieg der Verkaufswert auf einen globalen Höchststand von 16,2 Mrd. US-Dollar (141 Mrd. Euro), zeigt eine Studie der International Federation of Robotics (IFR).

Österreich: Über dem Durchschnitt, aber hinter Deutschland

In Österreich sind die Absatzzahlen um 3 Prozent zurückgegangen. Nach einem Rekordwert im Jahr 2016 mit 1.686 neu installierten Industrierobotern sank die Zahl 2017 auf 1.641.

China als Absatztreiber auf niedrigerem Niveau

Weltweit entfielen 73 Prozent des Absatzes an Industrierobotern 2017 auf die fünf Hauptmärkte China, Japan, Südkorea, USA und Deutschland. China war das nachfragestärkste Land mit 36 Prozent der weltweiten Lieferungen. Das Land hat allerdings auch noch Aufholbedarf: Hier arbeiten 97 Roboter je 10.000 Menschen.

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In Österreich sind es 167, deutlich mehr als im europäischen Durchschnitt (106 Einheiten) aber nur etwa halb so viele wie in Deutschland (322).

Korea und Singapur an der Spitze

Weltweite Spitze sind Korea (710) und Singapur (658). Asien insgesamt liegt aber mit durchschnittlich 75 Industrierobotern unter dem weltweiten Schnitt von 85.

Die meisten Kunden aus der Autoindustrie

In der Automobilindustrie besteht weltweit die größte Nachfrage nach Robotern. Die Elektroindustrie verzeichnete aufgrund der starken Nachfrage nach Batterien, Chips und Displays mit 33 Prozent das stärkste Wachstum. (apa/red)

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