Klimawandel

IEA: Kohleverbrauch bleibt mindestens bis 2024 konstant

Der Verbrauch der klimaschädlichen Kohle ist seit 2000 massiv gewachsen - und er wird trotz aller offiziellen Verlautbarungen auch in den kommenden Jahren nicht sinken, so die Internationale Energieagentur.

Der weltweite Einsatz der klimaschädlichen Kohle wird der Internationalen Energieagentur (IEA) zufolge bis mindestens 2024 nicht zurückgehen. Trotz des Wachstums von erneuerbaren Energien in den vergangenen Jahrzehnten werde Kohle ein zentraler Brennstoff bleiben, sagte die IEA in einer Studie voraus. Seit dem Jahr 2000 habe sich der Kohleverbrauch um 65 Prozent erhöht.

In den nächsten Jahren werde er jeweils um etwa 0,5 Prozent bis 2024 steigen. Zwar werde in Europa und auch den USA weniger Kohle verfeuert, dafür steige der Einsatz in den schnell wachsenden Ländern Asiens. In Indien werde jährlich wohl über vier Prozent mehr Kohle eingesetzt. In China wachse der Verbrauch aber nur noch langsam und werde 2022 wohl seinen Höhepunkt erreichen. (reuters/apa/red)

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