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Zulieferer HTI hat seine Sparte für Kunststoff verkauft

Der angeschlagene oberösterreichische Zulieferer HTI hat den Verkauf seiner Sparte für Kunststoff-Spritzguss an die Finanzfirma Nanogate abgeschlossen. Damit sei das Unternehmen entschuldet, wie der Hersteller meldet.

Der im mid-market der Wiener Börse notierte oberösterreichische Auto- und Luftfahrtzulieferer HTI High Tech Industries hat den Verkauf seines Geschäftsbereiches "Kunststoff-Spritzguss-Aktivitäten" an die in Deutschland gemeldete Firma Nanogate abgeschlossen.

"Weitgehend entschuldet"

Nach dem Vollzug dieser am 20. November 2017 fixierten Transaktion konzentriere sich die HTI auf den Geschäftsbereich Aluminiumdruckguss, teilte das Unternehmen mit. Der Verkaufserlös wurde mit 14 Mio. Euro angegeben.

Die Unternehmensgruppe, zu der die Tochtergesellschaft Gruber & Kaja High Tech Material GmbH in St. Marien gehört, sei somit weitgehend entschuldet und verfüge über die finanziellen Mittel für weitere Investitionen und Entwicklungsmöglichkeiten, wie der Hersteller mitteilt. (apa/red)

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