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HR goes digital: Noch viel Potenzial nach oben

Von Self Service bis Künstliche Intelligenz: Digitale HR-Lösungen entwickeln sich derzeit mit gewaltigem Tempo. Höchste Zeit für Unternehmen, sich damit auseinanderzusetzen.

„Wir sind insbesondere im HR-Bereich bei weitem noch nicht an den Grenzen der Automatisierung angelangt“, prognostiziert Universitätsprofessor Wolfgang Mayerhofer vom Interdisziplinären Institut für Verhaltenswissenschaftlich Orientiertes Management der WU Wien. Denn mit der flächendeckenden Verbreitung digitaler Technik sind die Daten auch in der Wirtschaft massiv in Bewegung gekommen. Immer mehr Unternehmen nutzen die bislang ungekannte Verfügbarkeit an Daten, um interne Abläufe neu zu organisieren. Gerade was den Bereich der Personalverwaltung anbelangt, sind die Möglichkeiten riesig.

Mittels Self-Service-Funktionen können Mitarbeiter vieles selbst erledigen, was einst den Weg in die HR-Abteilung erfordert hat. Sei es der eigenständige Upload von Dokumenten bis hin zu allen Fragen des Zeitmanagements. Und weil die Daten mit dem Smartphone mobil geworden sind, tun sich umso größere Handlungsräume auf.

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Enorme Innovationsgeschwindigkeit

Empirische Studien zur Wirksamkeit und zu den langfristigen Folgen dieser digitalen Prozesse gebe es laut Mayerhofer zwar noch keine. Doch die Beispiele verdeutlichen, in welche Richtung sich die Lösung von zentralen HR-Aufgaben entwickeln wird – aber vor allem auch, dass die Entwicklungsgeschwindigkeit bereits gewaltig an Fahrt aufgenommen hat. Für Unternehmen gilt es, sich mit diesen Entwicklungen auseinanderzusetzen – wie bei jedem massiven technologischen Wandel ist aber auch Umsicht geboten, um die Möglichkeiten auch ausschöpfen zu können.

Mayerhofer über die zwei wesentlichen Aspekte: „Spätestens mit dem massiven Einsetzen von Datafication – der digitalen Verfügbarkeit von Daten aus fast allen unternehmensinternen und -externen Bereichen – gibt es neue Aufgaben. Diese umfassen zum einen die sinnvolle Verknüpfung dieser unterschiedlichen Daten, um daraus tatsächlich sinnvolle Informationen und letztlich handlungsrelevantes Wissen zu generieren.“

Zum anderen müssen Unternehmen darauf achten, auf welche Art und Weise sie diese digitalen Pfade beschreiten: „Insbesondere im Segment der gut ausgebildeten Beschäftigten existiert eine fast paradox anmutende Spannung zwischen Entspanntheit in der Freigabe von Informationen im Netz und großer Sorge – mit bis zum Backlash reichenden Widerstandsphänomenen.“ Das führt hinsichtlich der Nutzung der neuen technischen Möglichkeiten zu einer neuen Herausforderung, insbesondere was die Umsetzung in den Unternehmen betrifft. Mayerhofer: Der schmale Grat zwischen Akzeptanz und Widerstand muss gefunden werden.“