Motorenbau

Honda will bei Elektroautos mit Hitachi kooperieren

Bei Elektroautos schmiedet Honda eine weitere Partnerschaft. Die Motoren für die Stromer will der Autohersteller gemeinsam mit Hitachi bauen. Zugleich plant Honda mit General Motors den Bau von Wasserstoff-Brennstoffzellen.

Honda plant eine Gemeinschaftsfirma mit einem zum Technologiekonzern Hitachi gehörenden Automobil-Zulieferer. Geplant sei, zusammen Motoren für Elektrofahrzeuge zu produzieren, teilten die beiden japanischen Unternehmen mit.

Weil die Herstellung dieser Motoren teuer sei, wolle Honda größere Stückzahlen produzieren, sagte Firmenchef Takahiro Hachigo. Analysten rechnen mit weiteren Partnerschaften in der Branche, um die hohen Entwicklungskosten für E-Autos im Rahmen zu halten.

Das neue Unternehmen soll im Juli an den Start gehen und zu 51 Prozent Hitachi Automotive Systems gehören. Die Motoren seien sowohl in Hybrid-Fahrzeugen als auch in reinen Elektroautos einsetzbar. Hitachi Automotive Systems beliefert neben Honda auch die beiden Partner Nissan und Renault sowie Toyota, Ford und Volkswagen.

Wasserstoffbrennstoffzellen gemeinsam mit GM

Honda hatte erst vergangene Woche angekündigt, zusammen mit General Motors von 2020 an Wasserstoffbrennstoffzellen in den USA zu produzieren. Japans drittgrößter Autobauer will bis 2030 den Anteil der klimafreundlichen Fahrzeuge mit alternativen Antriebssystemen auf zwei Drittel von bisher fünf Prozent der Produktion ausbauen.

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