Übernahme

Hochtief-Tochter geht in chinesische Hände

Die zur australischen Hochtief-Tochter Leighton gehörende Baufirma John Holland geht in chinesischen Besitz. Die Regierung gab bereits grünes Licht für den Deal.

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John Holland ist eine der größten Baufirmen Australiens. Käufer ist CCCI, eine Tochter der staatlichen China Communications Construction Company (CCCC), einer der größten Baukonzerne der Welt.

"Wir begrüßen ausländische Investitionen, wenn sie nicht gegen unsere nationalen Interessen verstoßen", sagte Finanzminister Joe Hockey. Die Unternehmen hatten das Geschäft im Umfang von rund 1,15 Milliarden australischen Dollar (heute 810 Millionen Euro) im Dezember vereinbart, brauchten aber die Genehmigung der australischen Regierung. Der Verkauf von John Holland ist Teil der Umstrukturierung, die der spanische Bauriese ACS nach der Übernahme von Hochtief bei Leighton begonnen hat.

CCCC war in die Schlagzeilen geraten, als die Weltbank das Unternehmen 2009 nach Unregelmäßigkeiten bei einem Bauprojekt auf den Philippinen für acht Jahre von der Bewerbung um weitere Projekte ausgeschlossen hatte. Er habe die Weltbank konsultiert und sei überzeugt, dass die Investition nicht gegen nationale australische Interessen verstoße, betonte Hockey. China ist der größte Handelspartner Australiens. (apa/dpa)

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