Maschinenbau

Hirsch Servo machte im "kurzen" Geschäftsjahr 1,8 Mio. Euro Gewinn

Der heimische Maschinenbauer Hirsch Servo stellt auf den Bilanz-Rhythmus des Haupteigentümers, der Herz-Gruppe, um und weist dieses Mal nur Zahlen für neun Monate aus. In diesem Zeitraum haben die Kärntner 64 Millionen Euro umgesetzt - doch das stärkste Quartal sei darin nicht enthalten, so das Unternehmen.

Verpackungsindustrie Maschinenbau Herz-Gruppe Hirsch Servo

Der börsennotierte Verpackungshersteller und Maschinenbauer Hirsch Servo AG hat im neun Monate dauernden Rumpf-Geschäftsjahr 2015/16 (per Ende März) 1,8 Mio. Euro Gewinn erzielt. Für die Kärntner dauert das laufende Geschäftsjahr diesmal nur neun Monate, weil auf den Bilanz-Rhythmus des Haupteigentümers, der Herz-Gruppe, umgestellt wird. Der Umsatz betrug 64,0 Mio. Euro.

Lief es bisher immer von 1. Juli bis 30. Juni des Folgejahres, beginnt 2016 das Geschäftsjahr schon mit dem 1. April. Ein Vergleich zum Vorjahr sei - nicht nur wegen der Verkürzung - nur bedingt möglich, da im Rumpfjahr das umsatz- und ertragsstärkste Quartal nicht enthalten sei, betont das Unternehmen.

2015/16 wurde nach neun Monaten mit 1,8 Mio. Euro Gewinn gleich viel erzielt wie im zwölfmonatigen Geschäftsjahr 2014/15. Der Umsatz lag 2014/15 bei 85,4 Mio. Euro.

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Das Betriebsergebnis (EBIT) der Gruppe betrug im Rumpfgeschäftsjahr 2,7 Mio. Euro (Vorjahr: 3,1 Mio. Euro). Davon entfielen 2,3 Mio. Euro (3,0 Mio.) auf das Geschäftsfeld EPS-Verarbeitung und 0,4 Mio. Euro (0,1 Mio.) auf das Geschäftsfeld Technologie.

Die Eigenkapitalquote der Hirsch Servo Gruppe lag im Rumpfgeschäftsjahr bei 45,5 Prozent (Vorjahr: 42,4 Prozent). Die Steigerung des Eigenkapitals gegenüber dem Vorjahr resultiert aus dem reduzierten Bilanzverlust. Wegen des Bilanzverlusts von -9,6 Mio. Euro wird auch heuer keine Dividende ausgeschüttet.

Deutlich mehr Mitarbeiter

Per Ende März waren 632 Mitarbeiter bei Hirsch Servo beschäftigt, nach 593 Mitarbeitern im Jahr davor. Die Erhöhung ist auf eine gestiegene Auftragslage zurückzuführen.

Im Ausblick wird der Ausbau der Vorreiterrolle in der Branche angestrebt: Die Gruppe soll zu einem der modernsten Unternehmen in der EPS Industrie werden. Dafür sind Maschinenersatzinvestitionen und -erweiterungen an sämtlichen Standorten vorgesehen. (apa/red)

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