Paketlogistik

Hermes erhöht Paketpreise für Geschäftskunden auch in Österreich

Der Paketdienst Hermes hebt ab Neujahr die Paketpreise für Geschäftskunden an. In Österreich steigen die Preise um rund 2,5 Prozent. Hermes verweist auf Millioneninvestitionen in die letzte Meile.

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Der Paketdienst Hermes hebt die Paketpreise für Geschäftskunden im kommenden Jahr an. In Deutschland sollen die Preise um 4 bis 6 Prozent steigen, in Österreich werden die Onlinehändler voraussichtlich um 2 bis 2,5 Prozent mehr bezahlen müssen, hieß es auf Anfrage der APA.

Insgesamt werde man 50 Cent mehr pro Paket verlangen müssen, sagte Hermes-Chef Olaf Schabirosky der "Wirtschaftswoche". "Das werden wir nicht in einem Schritt realisieren können, sondern das wird über mehrere Jahre passieren."

Schabirosky rechtfertigte die Preiserhöhung mit Investitionen bei der Hauszustellung. "Hermes hat allein in diesem Jahr 30 Millionen Euro in die letzte Meile investiert, also in Fahrerlöhne, neue Scanner und andere Technik. "Ob die Onlinehändler die Preiszuschläge an ihre Endkunden weitergeben, ist natürlich Sache der Händler und ihrer Kalkulationen", sagte der Hermes-Chef dem Magazin.

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Hermes hatte die Preiserhöhung im kommenden Jahr bereits angekündigt, nicht aber die genaue Höhe. Das Unternehmen begründete die Erhöhung Anfang November vor allem mit höheren Löhnen für Paketboten: Sie sollen 2019 einen Stundenlohn von mehr als 10 Euro bekommen. Sukzessive soll die interne Lohnuntergrenze auf mindestens 12 Euro pro Stunde steigen.

Hermes arbeitet in Deutschland mit rund 280 eigenständigen Unternehmen zusammen, die für den Konzern bis zu 95 Prozent der Zustellungen erledigen. Dies tun sie mit eigenem Personal. Hermes überprüft nach eigenen Angaben regelmäßig, ob Lohn- und Arbeitszeitgesetze eingehalten werden. (apa/afp/red)