Chemische Industrie

Henkel weiter auf Wachstumskurs

Der deutsche Klebstoffhersteller Henkel kann sich zurücklehnen: Die niedrigen Zinsen im Bau- und Renovierungssektor und das wachsende Exportgeschäft bescheren dem Unternehmen gute Ergebnisse.

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Die deutschen Klebstoffhersteller um den Konsumgüterkonzern Henkel sehen sich unverändert auf Wachstumskurs. Wie schon im Vorjahr erwartet der Verband 2014 einen Umsatzanstieg um bis zu drei Prozent.

Exportgeschäft wächst

Gründe für die positive Entwicklung seien die ungebrochene Investitionsbereitschaft infolge der niedrigen Zinsen im Bau- und Renovierungssektor wie auch das wachsende Exportgeschäft, sagte Verbandspräsident Boris Tasche am Donnerstag in Düsseldorf. Mit einem Marktanteil von 18 Prozent sei die deutsche Klebstoffindustrie Weltmarktführer, erklärte Tasche, der auch Manager beim Düsseldorfer Henkel-Konzern ist. Weltweit werden mit Klebstoffen, Dichtstoffen und Klebebändern etwa 60 Mrd. Euro pro Jahr umgesetzt.

Insgesamt fuhren die Klebstoffproduzenten mitsamt ihren Auslandstöchtern 2013 einen Umsatz von knapp elf (Vorjahr: 10,6) Mrd. Euro ein. Sie versorgen unter anderem Hersteller im Maschinenbau, in der Autoindustrie oder der Baubranche mit ihren Klebstoffen.

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Größter Klebstoff-Hersteller in Deutschland ist der Düsseldorfer Henkel-Konzern. Der Hersteller von Pritt und Persil hatte 2013 in der Klebstoffsparte rund 8,1 Mrd. Euro Umsatz erzielt - rund die Hälfte des Konzernumsatzes von 16,4 Mrd. (APA/Reuters)

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