Abfallwirtschaft

Heimische Spanplattenerzeuger wünschen sich mehr Recyclingholz

In Österreich gelten seit Jahresbeginn strengere Regeln für das Recycling von Altholz, wodurch die Menge und die Qualität des Werkstoffes gesteigert werden soll. Doch noch immer gibt es in Österreich zu wenig Recyclingholz

Abfallwirtschaft Papier- und Holzindustrie Standort Kärnten Fundermax

In Österreich gelten seit Jahresbeginn strengere Regeln für das Recycling von Altholz, wodurch die Menge und die Qualität des Werkstoffes gesteigert werden soll. Doch noch immer gibt es in Österreich zu wenig Recyclingholz, um den Bedarf der Industrie zu decken, so die Holzverarbeiter bei einer Pressekonferenz.

In der österreichischen Holzwerkindustrie werden jedes Jahr rund 800.000 Tonnen Altholz recycelt. Fundermax allein verbraucht rund 40 Prozent des Recyclingholzes, das in Österreich anfällt, so Fundermax-Einkaufsleiter Alexander Klepp. Er sprach davon, dass Recyclingholz schon jetzt ein "Schlüsselrohstoff" für die Spanplattenindustrie ist.

Bei der Kärntner Abfallbewirtschaftungs GmbH (KAB) sieht man bereits eine Veränderung bei der Müllsammlung der Verbraucher. "Uns ist aufgefallen, dass der Holzanteil im Sperrmüll abgenommen hat", sagte KAB-Geschäftsführer Werner Bleiberger. (apa/red)

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