Abfallwirtschaft

Heimische Abfallwirtschaft sammelt trotz Krise mehr Altglas

Österreichs Abfallwirtschaft hat im heurigen ersten Halbjahr 127.000 Tonnen Altglas gesammelt, das ist mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Weil der private Konsum nun aber wegen der Coronakrise zurückgeht, ist die Erwartung für das Gesamtjahr noch offen, heißt es bei Altglas Recycling Austria.

Im ersten Halbjahr sind heuer 127.000 Tonnen Altglas gesammelt worden. Trotz der Coronakrise bedeutet das ein Plus von 3 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres. Fürs Gesamtjahr lasse sich daraus aber keine Prognose ableiten, so der Geschäftsführer der Altglas Recycling Austria, Harald Hauke. Der private Konsum gehe krisenbedingt nämlich zurück.

"Kreislaufwirtschaft macht unsere Unternehmen stärker"

Je 10 Prozent Altglas bei der Neuproduktion reduzieren 3 Prozent Energieverbrauch und 7 Prozent CO2-Emissionen. Auch deswegen plädiert die Altglas Recycling Austria für eine Kreislaufwirtschaft. "Mit Kreislaufwirtschaft schaffen wir es, vorhandene Rohstoffe in Material- oder Nutzungskreisläufen länger zu verwenden. Das macht unsere Unternehmen stärker, denn sie können Rohstoffe einsetzen, die bereits im Land sind", so Hauke. (apa/red)

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