Zulieferindustrie

Hammerer Aluminium Industries eröffnet neue Fertigungshalle in Ranshofen

Hammerer Aluminium Industries hat zusammen mit dem Anlagenbauer Fill eine große automatisierte Fertigungshalle am oberösterreichischen Stammsitz in Ranshofen gebaut. Dies sei eine wichtige Voraussetzung für "führende Technologiekompetenz Made in Austria", hieß es.

Im Bild: HAI-Konzernchef Rob van Gils (links im Bild) im Gespräch mit OÖ LH Thomas Stelzer (vorne rechts) mit Gästen.

Hammerer Aluminium Industries (HAI) eröffnete kürzlich eine 4.000 m² Industrie-4.0-Fertigungshalle am oberösterreichischen Stammsitz in Ranshofen. Damit will der Hersteller auf "aktuellen und künftigen Anforderungen an führende Technologiekompetenz Made in Austria" entsprechen.

Produktionshalle zusammen mit Anlagenbauer Fill entwickelt

Die 4.000 m2 große Produktionshalle entspricht dem state of the art einer High-End-Produktionslinie und begegnet damit den Anforderungen zunehmender Digitalisierung im Zuge des Trends Industrie 4.0. Zusammen mit dem Maschinen- und Anlagenbauer Fill aus Gurten (OÖ) wurde die neue Fertigungslinie entwickelt und umgesetzt. Mehr dazu: Vollautomatisierte Fertigungsstrasse: Hammerer Aluminium investiert in Werksausbau >>

Mit der Zunahme der Elektromobilität kündigen sich für Automobil-Zulieferer neue Herausforderungen und Chancen an. Diese Chancen ergreift Hammer Aluminium Industries mit Know-how, Innovationsgeist und Investitionen in eine Infrastruktur, wie der neu eröffneten Halle.

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Insbesondere für die E-Mobilität werden seitens der Automobilindustrie Aluminium-Profile mit spezifischen Materialeigenschaften nachgefragt. In der neu eröffneten Produktionslinie werden künftig unter anderem Profile für Batteriekästen gefertigt. Diese zeichnen sich durch herausragende Crash-Eigenschaften, Hitzebeständigkeit und einem spezifischen Wärmeleitungs-Profil aus. Damit sichert Hammerer Aluminium Industries auch für die Zukunft seine Position als innovativer Partner der Automobilindustrie.

Eröffnung mit Gästen und Partnern

Zur Eröffnung im Mai 2019 waren der oberösterreichische Landeshauptmann Mag. Stelzer und Braunaus Bürgermeister Mag. Waidbacher vor Ort. In einem Fachvortrag unter dem Titel „E-Mobility - Ein Beitrag zur Dekarbonisierung des Transports“ eröffnete Dr. Christian Chimani, Geschäftsführer des Leichtmetallkomptenzzentrums Ranshofen (LKR) den anwesenden Gästen Perspektiven, Chancen und Trends der Branche. HAI und LKR profitierten am Standort Ranshofen seit vielen Jahren von der Zusammenarbeit an der Entwicklung hochfester Aluminium-Crashlegierungen für den Automotive-Bereich.

HAI Geschäftsführer, DI Rob van Gils betont: „Für die gesamte HAI-Family ist die Inbetriebnahme der neuen Produktionshalle in Ranshofen wichtig! Für uns sind die Großinvestitionen der letzten Jahre elementar, um weiterhin durch Innovation zukunftssichere Arbeitsplätze zu schaffen und den wirtschaftlichen Erfolg der HAI-Gruppe auszubauen.“

Damit darf der im Familienbesitz befindliche Leichtmetall-Spezialist zu Recht positiv auf seine künftige Position in dieser innovationsgetriebenen Branche blicken.

Eckdaten zum Unternehmen

Hammerer Aluminium Industries beschäftigt 1.200 Mitarbeiter. Das 2007 gegründete Unternehmen hat seinen Hauptsitz im oberösterreichischen Ranshofen sowie 5 weitere Standorte in Deutschland und Rumänien. HAI hat eine ganz besondere Erfolgsgeschichte. Das Unternehmen vereint Dynamik und Innovationsgeist eines jungen Unternehmens mit der Erfahrung eines Traditionsbetriebs. 2018 machte HAI in den drei Produktionsbereichen Casting (Gießerei), Extrusion (Strangpressen) und Processing (mechanische Weiterverarbeitung) einen Umsatz von rund 510 Mio. Euro. Die Produkte der HAI Gruppe findet man sowohl im Baubereich, in der Automobil- und Transporttechnik, der Elektrotechnik sowie im Maschinen- und Anlagenbau.

(red)

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