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Halbjahreszahlen: SW Umwelttechnik mit einer schwarzen Null

Die Kärntner SW Umwelttechnik hat im ersten Halbjahr 2016 die geschäftliche Entwicklung des Vorjahres halten können. Allerdings hat das Auslaufen von EU-finanzierten Projekten zum Wasserschutz in Ungarn hat den Umsatz vermindert.

Das an der Wiener Börse notierte Kärntner Unternehmen SW Umwelttechnik hat im ersten Halbjahr 2016 die geschäftliche Entwicklung des Vorjahres in etwa halten können. Weniger Umsatz im Vergleich zur Vergleichsperiode gab es im Bereich Wasserschutz, dafür zog in Ungarn und Rumänien die Bautätigkeit von Industrie und Gewerbe an. Nach früheren Verlusten steht nun eine Schwarze Null unterm Strich.

Das Auslaufen von EU-finanzierten Projekten zum Wasserschutz in Ungarn hat den Umsatz vermindert, hieß es im Halbjahresbericht. Der Bereich Wasserschutz erlöste mit 15 Mio. Euro um 1,9 Mio. Euro weniger als im Vorjahreszeitraum. Im Geschäftsbereich Infrastruktur verbesserte sich der Umsatz von 10,9 Mio. Euro auf 12,2 Mio. Euro. Auch nach Ländern hat es eine leichte Verschiebung des Umsatzvolumens von Ungarn in Richtung Rumänien gegeben. Dort wurde im April mit der Errichtung eines dritten Produktionsstandorts im Nordosten des Landes begonnen.

Der Umsatz des Kärntner Unternehmens, das Betonfertigteile für die Bereiche Wasserschutz und Infrastruktur herstellt, lag im ersten Halbjahr insgesamt bei 27,2 Mio. Euro (1. Halbjahr 2015: 27,8 Mio. Euro). Das operative Ergebnis (EBIT) betrug 1,3 (1,1) Mio. Euro. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EGT) liegt bei 0,1 (-0,3) Mio. Euro, beim Halbjahresergebnis steht eine Null. Im Jahresabschluss 2015 hatte das Unternehmen erstmals wieder Gewinn gemacht. Die SW Umwelttechnik beschäftigte durchschnittlich 415 (395) Mitarbeiter.

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Für das zweite Halbjahr wird eine ähnliche Entwicklung wie in den ersten sechs Monaten erwartet. Für Ungarn und Rumänien wird im Hochbau mit einer anhaltenden Bautätigkeit durch Gewerbe und Industrie gerechnet. Kommunale Projekte sollen ab Ende des Jahres hinzukommen. "Die Verschiebung von Wasserschutz zu Hochbau wird sich im zweiten Halbjahr fortsetzen. Die Zunahme an Projekten aus Gewerbe und Industrie wird die niedrige Bautätigkeit im Wasserschutz ausgleichen", so Vorstandsmitglied Klaus Einfalt. Der Gesamtumsatz wird damit gegenüber dem Vorjahr leicht sinken. (apa/red)

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