Personalia

Hagleitner bleibt drei weitere Jahre im Vorstand von Austria Email

Der Vorstandsvertrag von Martin Hagleitner beim Spezialboilerhersteller Austria Email ist vorzeitig verlängert worden. Der Betrieb in der Steiermark, der zum französischen Boilerhersteller Group Atlantic gehört, soll "noch stärker für die Fertigung von Spezialprodukten und Sonderserien ausgebaut werden".

Dem steirischen Warmwasserspeicher-und Spezialboilerhersteller Austria Email bleibt Martin Hagleitner (49) weitere drei Jahre als Vorstand erhalten. Dessen Mandat sei nun per Oktober 2016 vorzeitig verlängert worden, teilte das Unternehmen in einer Aussendung mit. Hagleitner ist seit 2010 für Austria Email tätig.

Der Betrieb mit Sitz in Knittelfeld gehört zu 65 Prozent dem französischen Boilerhersteller Group Atlantic, der im Juli 2013 mit einer Beteiligung von 40 Prozent bei Austria Email eingestiegen ist. Innerhalb des Konzerns soll der Standort Knittelfeld den Unternehmensangaben zufolge "noch stärker für die Entwicklung und Fertigung von innovativen Spezialprodukten und Sonderserien ausgebaut werden".

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Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2015 sei das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EGT) - trotz eines Umsatzzuwachses - gegenüber dem Jahr davor "leicht zurückgegangen", sagte Hagleitner zur APA. Grund dafür seien vor allem zwei Sondereffekte: Zum einen mussten infolge des tiefen Zinsniveaus die Rückstellungen für Abfertigungen erhöht werden, zum anderen waren aufgrund steuerlicher Änderungen höhere Sozialabgaben für Jubiläumsgelder zu bezahlen.

Genauere Zahlen gibt es Ende Mai bei der Jahreshauptversammlung. 2014 war der Umsatz um 4 Prozent auf 58,1 Mio. Euro zurückgegangen. Das EGT hatte sich von 4,6 auf 4,7 Mio. Euro leicht erhöht.

Austria Email beschäftigt derzeit 330 Arbeitnehmer - der Großteil davon ist laut Hagleitner in Knittelfeld stationiert, wo sich Werke und der Firmensitz befinden. "Wir werden heuer zusätzliche Mitarbeiter aufnehmen", stellt der Vorstand in Aussicht. (apa/red)

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