Schifffahrt

Hafenstandort Triest will seine Bahnanbindungen ausbauen

Der Hafenstandort Triest will um 200 Millionen Euro seine Bahnanbindungen ausbauen. Geplant sind Modernisierungsarbeiten im Bahnhof Campo Marzio, in dem bis zu 750 Meter lange Züge einfahren werden können.

Der Hafenstandort Triest will seine Bahnanbindungen ausbauen. So sind Investitionen in der Größenordnung von 200 Millionen Euro zur Modernisierung des Bahnhofes Campo Marzio unweit des Hafens geplant. Geplant sind Modernisierungsarbeiten im Bahnhof Campo Marzio, in dem bis zu 750 Meter lange Züge einfahren werden können. Das Ende der Arbeiten ist 2023 geplant.

60 Millionen Euro werden direkt von der Hafenbehörden in die Modernisierung und Stärkung des Bahnhofs investiert, berichtete der Präsident der Hafenbehörde Zeno D'Agostino laut der Mailänder Wirtschaftszeitung "Milano e Finanza" (Freitagsausgabe). 5.171 Züge fuhren im ersten Halbjahr 2019 vom Hafen ab, das entspricht einem Plus von 7,3 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum 2018.

30,7 Millionen Tonnen Waren wurden in den ersten sechs Monaten 2019 im Hafen Triest umgeschlagen, was einem Rückgang von 1,4 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres entspricht, wie D'Agostino mitteilte.

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Triest war 2018 der stärkste Hafenstandort Italiens. 62,7 Millionen Tonnen Waren wurden im vergangenen Jahr umgeschlagen, was einem Plus von 1,2 Prozent gegenüber 2017 entspricht. (apa/red)

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