Autoindustrie

Gutes erstes Halbjahr: Bei Schwarzmüller läuft alles nach Plan

Der oberösterreichische Fahrzeugbauer Schwarzmüller rechnet nach einem guten Halbjahr damit, dass der geplante Umsatzzuwachs erreicht wird. Treiber ist laut Konzernchef Roland Hartwig der Absatz in Deutschland, wo das Unternehmen Verdoppelung anstrebt.

Der oberösterreichische Fahrzeugbauer Schwarzmüller mit Zentrale in Freinberg (Bezirk Schärding) sieht sich nach dem Geschäft im ersten Halbjahr im Plan. Laut diesem soll der Umsatz heuer von 376 auf 401 Mio. Euro steigen. Treiber ist laut Konzernchef Roland Hartwig der Absatz in Deutschland, dort wurden erstmals 1.200 Fahrzeuge abgesetzt, teilte er in einer Bilanz zum Halbjahr 2019 mit.

Verdoppelung des Marktanteils in Deutschland als Ziel

In Deutschland strebt die Schwarzmüller Gruppe eine Verdoppelung des Marktanteils von 5 auf 10 Prozent an. Zur Jahresmitte ist man bei 6 Prozent angelangt. Eine neue Niederlassung in Eltmann in Franken habe dazu beigetragen. Für den Norden wird noch ein weiterer Standort gesucht. Auch die Mietflotte in Deutschland soll ausgebaut werden. Das diene nicht nur dem Kundenservice - etwa zur Abdeckung von Leistungsspitzen. Sie seien durch die intensive Produkterfahrung auch Türöffner für Neukunden.

Ebenso soll das Kundenservice am Heimatmarkt Österreich verbessert werden, etwa mit kurzen Stehzeiten durch schnelle Reparaturen.

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Eckdaten zum ersten Halbjahr

Insgesamt hat die Gruppe in den ersten 6 Monaten des heurigen Jahres 5.238 Fahrzeuge hergestellt - ein Zuwachs von 9 Prozent. Bis Ende 2019 sollen es 9.900 sein, 2018 waren es rund 9.100. Die Ziele würden erreicht, wenn sich die Rahmenbedingungen nicht deutlich ändern: Der Rückgang bei Fernverkehrsfahrzeugen sollte nicht weiter zunehmen, die Baukonjunktur anhalten und die internationale Lage die aktuelle Konjunktur nicht abrupt schrumpfen lassen, hieß es. (apa/red)

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