Stahlindustrie

Gute Geschäfte bei Salzgitter: Bestes Jahr seit 2008

Der deutsche Stahlriese Salzgitter hat im Vorjahr gute Geschäfte mit Flachstahl, Grobblech und Profilstahl gemacht und ist auch für heuer zuversichtlich - doch Risiken bleiben.

Dank des besten Geschäftsjahres der vergangenen zehn Jahre will der deutsche Stahlhersteller Salzgitter seine Dividende deutlich erhöhen. Auf der Hauptversammlung im Mai soll eine um 20 Prozent auf 0,55 Euro gesteigerte Ausschüttung pro Aktie vorgeschlagen werden, wie das Unternehmen mitteilte.

Gute Geschäfte mit Flachstahl, Grobblech und Profilstahl

Seit Ende Februar war bereits bekannt, dass der Stahlproduzent angesichts guter Geschäfte mit Flachstahl sowie mit Grobblech und Profilstahl ein vorläufiges Vorsteuerergebnis von 347,3 Mio. Euro erreichte.

Für das aktuelle Geschäftsjahr rechnet das jüngst in den Kleinwerteindex SDax abgestiegene Unternehmen aber mit einem deutlich geringeren Überschuss und begründet dies mit einem sich eintrübenden Geschäftsumfeld sowie zahlreichen wirtschaftlichen und politischen Unwägbarkeiten.

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Risiken bleiben

Dazu zählt etwa der Handelsstreit zwischen den USA und China, wie Finanzvorstand Burkhard Becker bei der Jahrespressekonferenz in Salzgitter sagte. Der Konzern rechnet nur noch mit einem leicht steigenden Umsatz auf etwas über 9,5 Mrd. Euro - nach 9,3 Mrd. Euro im Jahr 2018.

Der Stahlhersteller beschäftigt nach eigenen Angaben weltweit etwas mehr als 23.500 Mitarbeiter. Zur Stammbelegschaft in Deutschland gehören rund 19.000 Mitarbeiter, etwa 10.000 davon in Niedersachsen. (dpa/apa/red)