7. Erschließen Sie Ihre eigenen Stromquellen!

Dass man umgewandelte Energie auch wieder in Strom zurückverwandeln kann, macht die Voestalpine in Linz in großem Rahmen vor.

Bereits 80 Prozent des gesamten Strombedarfs stammen aus einem Kraftwerksblock, in dem Strom aus den Gasen erzeugt wird, die bei der Stahlproduktion entstehen. Im Rahmen der groß angelegten Erweiterungsmaßnahmen in Linz wird auch das Kraftwerk ausgebaut und soll künftig sogar 90 Prozent des Stroms für das Werk liefern. Auch am Standort Donawitz ist eine entsprechende Anlage im Betrieb.
Erst im August hat die RHI im Kärntner Radenthein ein Kraftwerk fertiggestellt, das die Abwärme zweier Produktionsöfen zur Herstellung von Feuerfeststeinen zur Stromproduktion weiter verwendet. Dabei wird eine neue Technologie genutzt, die ohne Dampfturbine auskommt. „Diese Technologie wurde bis vor unserem Projekt weltweit erst ein einziges Mal eigesetzt“, sagt der im Konzern für Energie und Umwelt zuständige Christoph Stock.  Die RHI will das System an weiteren Standorten einrichten und den Anteil der eigenen Stromproduktion am Gesamtverbrauch erhöhen.

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