Grüne Kostenbremsen

Das Potenzial ist enorm: Bei effizienterer Energienutzung könnten Industriebetriebe bis zu 20 Prozent des Energieaufwandes einsparen. Vom Drosseln der Elektromotoren bis zur regelmäßigen Leckage-Prüfung: Neun Tipps für Ihre Produktion.

Jürgen Minichmayr kennt seine Pappenheimer. Der Leiter der Abteilung Produktionsmanagement der heimischen Fraunhofer Austria Research GmbH befasst sich seit Jahren mit dem Energieverbrauch in heimischen Werkshallen – und hat schon einiges gesehen. „Nur langsam findet ein Umdenken statt“ sagt Minichmayr. „Am ehesten haben bisher noch die energieintensiveren Unternehmen den Kostenfaktor erkannt.“
20 bis 40 Prozent des Energieverbrauchs der Industrie könnten zu wirtschaftlich vernünftigen Bedingungen bis 2020 eingespart werden, schätzt das deutsche Umweltministerium für die deutsche Industrie. Und das Einsparungspotenzial steigt konstant: Allein zwischen den Jahren 1997 und 2007 hat er sich in der Energieverbrauch der heimischen Industrie um 29 Prozent erhöht, wie die Energieagentur Austria vorrechnet.
Wo wieviel eingespart werden kann, mag sich von Branche zu Branche, und oftmals von Betrieb zu Betrieb, unterscheiden. Allerdings gibt es eine ganze Reihe von Querschnittbereichen, die praktisch alle betreffen. Zehn Grüne Kostenbremsen im Überblick (mehrseitiger Artikel, klicken Sie unten).

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