Studie

Große Unternehmenszentralen sind nicht gut auf Digitalisierung vorbereitet

Eine aktuelle WU-Studie zu großen Unternehmenszentralen und Digitalisierung zeigt: Ein Viertel der befragten Firmenzentralen sind auf Digitalisierung vorbereitet.

WU Wien Digitalisierung

Die Digitalisierung führt zu Veränderungen in großen Konzernzentralen. Nur rund 26 Prozent der Unternehmen glauben aber, gut vorbereitet zu sein und eine klare Firmenstrategie zu haben, geht aus einer aktuellen Befragung der Wirtschaftsuniversität (WU) Wien und der Unternehmensberatung Roland Berger sowie Headquarters Austria hervor.

Basis der Studie bildet eine Onlineumfrage, die im Zeitraum zwischen Mai und September 2018 an alle großen Unternehmenszentralen in Österreich gesendet wurde. In Österreich gibt es rund 500 Firmensitze mit Verantwortung für den Gesamtkonzern und rund 350 regionale Unternehmenszentralen.

Besondere Chancen in der Digitalisierung sahen die Befragten weniger in der Kostensenkung, sondern insbesondere in der Steigerung der Wertschöpfung, wie WU-Professor Phillip Nell und Wissenschaftler Jan Schmitt in einer Aussendung erklärten. Die befragten Unternehmen orten durch die Digitalisierung eine höhere Qualität der Informationen und Daten, genauere Prognosen, Effizienzsteigerung und die Reduktion administrativer Aufwände. (apa)

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