Elektroindustrie

Große Nachfrage nach Chips: Osram prüft neue Investitionen

Lichtkonzern Osram prüft zusätzliche Investitionen in seinen Werken in Regensburg und in China, weil die Nachfrage nach hochwertigen Chips, etwa für Smartphones, weiter steigt. Osram will bereits eine Milliarde Euro in eine neue LED-Chipfabrik in Malaysia stecken.

Chiphersteller Beleuchtungsindustrie Elektroindustrie Osram Olaf Berlien

Der deutsche Lichtkonzern Osram prüft angesichts einer großen Nachfrage nach hochwertigen Chips, zusätzliches Geld in seinen Werken im süddeutschen Regensburg und im chinesischen Wuxi zu stecken.

"Diese Chance im Premiumbereich wollen wir natürlich nutzen und entsprechend investieren", sagte Osram-Chef Olaf Berlien dem "Handelsblatt". Solche Chips kommen zum Beispiel in neuen Smartphones mit Iris-Erkennung sowie in Virtual-Reality-Brillen zum Einsatz.

Im vergangenen Herbst hatte der Konzern den Aufbau einer neuen LED-Chipfabrik in Malaysia für insgesamt eine Milliarde Euro bis 2020 angekündigt. Dieser komme planmäßig voran, hieß es in der Zeitung. Die Eröffnung ist für Ende kommenden Jahres geplant. In der ersten Baustufe will Osram wie geplant 370 Mio. Euro investieren.

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Mögliche Investitionen in Standorte in Regensburg und China

Ein kleinerer Teil der einen Milliarde Euro könnte aber nun in die Werke in Regensburg und Wuxi fließen, hieß es in dem Bericht. Investoren wie Siemens hatten kritisiert, dass Osram mit einer weiteren LED-Fabrik in Malaysia ein beträchtliches Risiko eingehe. Berlien zeigte sich mit dem Geschäftsverlauf zufrieden. Der eingeschlagene Weg und die Aufstellung stimmten. (dpa/apa/red)

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