Baustoffe

Großbrand nach Blitzeinschlag im Werk von Austrotherm

Ein riesiges Styropor-Lager des niederösterreichischen Dämmstoffherstellers Austrotherm ist wegen eines Blitzeinschlags in Brand geraten. Der Blitz schlug direkt in die Styroporplatten ein. "Das Lager ist nicht mehr zu retten", sagt Firmenchef Gerald Prinzhorn.

Baustoffindustrie Austrotherm Unfälle Gerald Prinzhorn

In Ostdeutschland hat ein Blitz ein riesiges Styropor-Lager des niederösterreichischen Dämmstoffherstellers Austrotherm in Brand gesetzt und einen Millionenschaden angerichtet. "Der Blitz ist in die Platten eingeschlagen. Mehrere Zeugen berichteten, dass es dann sogleich zu qualmen begann", sagte eine Polizeisprecherin. Es gab weithin sichtbare Qualmwolken.

Soweit zunächst bekannt, wurde bei dem Vorfall in der Fabrik der Austrotherm in Wittenberge im Bundesland Brandenburg niemand verletzt. Auch sei der Rauch nicht giftig gewesen. Es sei jedoch von zwei Millionen Euro Schaden auszugehen, sagte Firmenchef Gerald Prinzhorn. "Das Lager ist nicht mehr zu retten."

Die Platten waren laut Austrotherm im Freien auf einer Fläche von etwa 150 mal 150 Metern gelagert, sagte Prinzhorn. Die Pakete seien fünf Meter in die Höhe gestapelt. Sie lagen dort, damit sie ausgasen konnten. Die Platten bestehen aus Polystyrol, das besser unter dem Namen Styropor bekannt ist. (apa/red)

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