Bauindustrie

Großauftrag für Strabag und Züblin in Dresden

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Der österreichische Bauriese Strabag reißt mit seiner Tochtergesellschaft Züblin eine Großbaustelle in Dresden auf. Im Zentrum der deutschen Stadt entsteht bis 2025 ein neues Verwaltungszentrum. Vom Auftragswert im Volumen von 116 Mio. Euro entfallen zwei Drittel (66 Prozent) auf die Konzerntochter als Generalunternehmerin in einer Arbeitsgemeinschaft, der Rest auf den Arge-Partner Dreßler Bau GmbH, wie die Strabag mitteilte.

Mit dem Neubau sollen in der sächsischen Landeshauptstadt mehrere derzeit noch im Stadtgebiet verstreute Ämter an einem gut erreichbaren, innerstädtischen Standort gebündelt werden. Baustart für das 33 Meter hohe, siebengeschoßige Gebäude mit Tiefgarage auf zwei Ebenen am Ferdinandplatz ist im ersten Quartal 2022. Die Bruttogeschoßfläche beträgt 33.500 Quadratmeter, die oberirdische Nutzfläche 16.700 Quadratmeter, auf denen rund 1.350 Arbeitnehmer untergebracht werden.

Das Projekt basiert den Unternehmensangaben zufolge auf dem Entwurf der Architekturbüros Barcode Architects (Rotterdam) und Tchoban Voss Architekten (Hamburg/Dresden). Dem Projekt vorgeschaltet seien archäologische Grabungen im Auftrag der Stadt Dresden; die Erstellung der Baugrube werde noch gesondert ausgeschrieben. (apa/red)