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GrECo versichert nun auch Reputationsschäden in Österreich

Der Risiko- und Versicherungsmanager GrECo JLT erweitert sein Portfolio im Bereich von Lösungen zum Thema Markenschutz. In Zeiten von „Fake News“ sei die Reputation eines Unternehmens, mehr denn je, ein schützenswertes Gut.

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Mit maßgeschneiderten Lösungen rückt der international tätige Makler von Versicherungen nun stärker an die Bedürfnisse der Kunden heran. Lösungen von der Stange sollen jedoch nicht angeboten werden, betont Friedrich Neubrand, Geschäftsführer der GrECo International Holding, zuständig für den Bereich Sales und Service Delivery. 

Ein Problem unserer Zeit sei es, dass der Ruf der Marke sowie der Klienten leichter beschädigt werden kann, als dies noch vor Social Media der Fall war, so Neubrand. Denn die sozialen Medien lassen schlechte Nachrichten regelrecht „rotieren“. Das könne im schlimmsten Fall auch existenzbedrohende Ausmaßen annehmen. Eine negative Berichterstattung kann nicht nur einen Umsatzverlust, sondern auch einen Wertverlust der Marke, kostspielige Gerichtsprozesse, regulatorische Maßnahmen, Aktienkursverluste und eine sinkende Attraktivität des Arbeitgebers als Folge haben. 

Das Thema des Reputationsschutzes sei eines, dass gerade auch von der Wirtschaft gefordert werde, führt Christian Oppl, Vorstand bei GrECo International und zuständig für den Bereich Sales und Account Management, weiter aus. Nachfrage gebe es laut Oppl jedenfalls. „Wir haben im Vorjahr mit Managern von Markenunternehmen unterschiedlicher Branchen gesprochen und wahrgenommen, dass Reputationsrisiken ein großes Thema sind“. Mit neuen Angeboten möchte das Versicherungsunternehmen dem nun nachkommen.  

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Das Unternehmensimage hängt am seidenen Faden 

Laut GrECo macht die Reputation zwischen 20 bis 60 Prozent des Unternehmenswertes aus. Beeinträchtigungen des Markenwertes wiegen dementsprechend schwer und stehen bei den Unternehmensrisiken weit vorne. Bei österreichischen Riskmanagern rangieren sie laut dem „Allianz Risk Barometer 2018“ sogar an vierter Stelle, hinter Betriebsunterbrechungen, Cybervorfällen und Naturkatastrophen. 

© GrECo

"Das Thema des Reputationsschutzes wird gerade auch von der Wirtschaft gefordert."

Christian Oppl, Vorstand bei GrECo International und zuständig für den Bereich Sales und Account Management

Imageschäden können aus ganz verschiedenen Gründen entstehen – etwa durch mangelnde Produkt- oder Servicequalität, durch Arbeitsbedingungen, Datenschutzverletzungen, Korruption, Managementfehler und Umweltschäden. „Für uns als Versicherungsunternehmen hat sich die Frage gestellt, wie man sich gegen derartige Schäden bestmöglich absichern kann“, erklärt Christian Oppl. 

Am Londoner Markt gebe es bereits entsprechende Lösungen, um gegen Reputationsschäden vorzugehen. In Österreich wolle man es gleichtun. „Wir waren maßgeblich an einem Produkt beteiligt, das noch im Juni auf den Markt kommen wird, und zusammen mit der Allianz entwickelt wurde“, so Oppl. Überdies arbeite GrECo eng mit Krisenberatern und Public Relationsberatern zusammen. 

Dadurch ergeben sich auch neue Möglichkeiten der Absicherung gegen Repuationsrisiken, die auch auf die Vorsorge abzielen, wie eine laufende Medienüberwachung. „Präventiv werden auch Workshops angeboten, wie auf potenzielle Krisen entsprechend reagiert werden kann.“ 

Wenn der Schadensfall einmal eingetreten ist, wird auf die Krise mit spezialisierten Krisenberatern reagiert. „Wir bewerkstelligen die Risikofinanzierung, sprich wir finanzieren vorher definierte Dienstleistungen für den Fall von Reputationsschäden, die ein Unternehmen als externe Hilfe in Anspruch nehmen kann“, erläutert Oppl. „Die Quantifizierung des Risikos erfolgt über ein Risikoprofil, das durch ein Partnerunternehmen konstant überwacht wird.“  Ein Wettbewerbsvorteil kann gestärkt oder kurzerhand vernichtet werden, auf die passende Reaktion kommt es in jedem Fall an. Ziel ist am Ende immer die Stärkung der Reputation.