Kriminalität

Globaler Cyberangriff auf Standorte von Palfinger

Beim Salzburger Kranhersteller Palfinger herrscht derzeit Alarmstufe Rot: Die Gruppe ist aktuell Ziel eines laufenden Cyberangriffs. Ein Großteil der weltweiten Standorte ist betroffen.

Beim börsennotierten Salzburger Kranarmhersteller Palfinger herrscht derzeit Alarmstufe Rot. "Die Gruppe ist aktuell Ziel eines laufenden globalen Cyber-Angriffs", gab Konzernsprecher Hannes Roither bekannt. Ein Großteil der weltweiten Standorte sei davon betroffen.

Angriff auf ERP-Systeme und Kommunikation

Nach Angaben des Unternehmens ist aktuell die IT-Infrastruktur gestört, konkret die ERP-Systeme sowie der Empfang und Versand von E-Mails. "Das genaue Ausmaß und die Dauer des Angriffs, sowie dessen Folgen, sind derzeit noch nicht abschätzbar", so der Sprecher weiters. An der Lösung des Problems werde "intensiv gearbeitet".

An der Wiener Börse brachten Berichte über diesen Angriff den Aktienkurs von Palfinger unter Druck. Das Papier verlor zuletzt mehr als vier Prozent.

White Paper zum Thema

UPDATE Mittwoch, 27. Jänner 2021:
Palfinger: Abwehr der massiven Cyberattacke dauert an >>

UPDATE Dienstag, 26. Jänner 2021:
Mit Stand 13:45 Uhr liegen bis dato keine neuen Meldungen zu den Vorgängen vor. Soweit möglich, wird INDUSTRIEMAGAZIN.at an dieser Stelle in Kürze weitere aktuelle Meldungen zu den Ereignissen veröffentlichen.

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Wie der Maschinenbauer Palfinger seine Lieferkette managt >>

(red)