Energiewirtschaft

Gewinnsprung beim Verbund dank guter Wasserführung

Der Verbund legt zum Jahresauftakt dank einer guten Wasserführung und einer höheren Erzeugung seiner Speicherkraftwerke einen Gewinnsprung hin und erhöht auch die Prognose für das laufende Jahr.

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Der Verbund-Stromkonzern hat zum Jahresauftakt dank einer guten Wasserführung und einer höheren Erzeugung seiner Speicherkraftwerke einen Gewinnsprung hingelegt. Die operativen Ergebnisse und der Nettogewinn zogen im ersten Quartal kräftig an, und der Konzern erhöhte die Prognosen für das Gesamtjahr 2018.

Das EBITDA legte im Jahresabstand um 18,7 Prozent auf 270,0 Mio. Euro zu. Die Jahresprognose für 2018 erhöht das mehrheitlich der Republik gehörende Unternehmen - auf Basis einer durchschnittlichen Eigenproduktion aus Wasser- und Windkraft in den drei restlichen Quartalen - von 850 auf 870 Mio. Euro, wie der Konzern mitteilt.

Das Konzernergebnis wuchs um 30,1 Prozent auf 121,6 Mio. Euro; hier werden nun fürs Gesamtjahr rund 320 Mio. Euro erwartet, bei der Bilanzvorlage im März wurden noch 300 Mio. Euro genannt.

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Die EBITDA-Marge verbesserte sich im Jahresabstand markant auf 36,1 (28,1) Prozent. Die EBIT-Marge legte auf 25,1 (17,4) Prozent zu - denn das operative Ergebnis stieg um 33,1 Prozent auf 188,1 Mio. Euro. Die Umsatzerlöse blieben mit 748,4 Mio. Euro um 7,6 Prozent unter dem Wert von Anfang 2017. Die Nettoverschuldung wurde um 17,3 Prozent auf 2,589 Mrd. Euro reduziert, das Gearing sank auf 44,1 Prozent. (apa/red)

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