Stahlhandel

Gewinnsprung beim Stahlhändler Klöckner & Co

Wegen deutlich steigender Preise meldet der deutsche Stahlhändler Klöckner & Co einen Gewinnsprung für das erste Quartal. Auch der Konzernumbau und die Digitalisierung wirkten sich demnach positiv auf das Ergebnis aus.

Der deutsche Stahlhändler Klöckner & Co hat im ersten Quartal dank gestiegener Preise deutliche Zuwächse bei Umsatz und Ergebnis erzielt. Der Umsatz stieg um 5,3 Prozent auf 1,5 Mrd. Euro, wie das Unternehmen in Duisburg mitteilte. Dabei seien die Absatzmengen wegen der Coronapandemie noch unter Vorjahresniveau geblieben, wobei sich jedoch eine deutliche Erholung im Verlauf des Quartals gezeigt habe.

Das um Sonderfaktoren bereinigte operative Ergebnis (Ebitda) lag mit 130 Mio. Euro deutlich über dem Vorjahreswert von 21 Mio. Euro. Dabei habe das Unternehmen die obere Spanne der eigenen Erwartungen erreicht und "das stärkste Quartal seit über zwölf Jahren" erzielt, hieß es.

Neben den höheren Preisen wirkte sich das derzeit laufende Digitalisierungs- und Restrukturierungsprogramm positiv auf das Ergebnis aus. Unter dem Strich erreichte Klöckner mit 86 Mio. Euro wieder einen Gewinn, nach einem Verlust von 21 Mio. Euro im Vorjahr. Für das zweite Quartal kündigte Klöckner ein bereinigtes Ebitda von 130 bis 160 Mio. Euro an. (dpa/apa/red)

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